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Essen und Trinkwasser auf Reisen: Hygiene und sichere Aufbewahrung

Bei Mahlzeiten unterwegs zählen saubere Hände und Utensilien, getrennte Aufbewahrung roher und verzehrfertiger Lebensmittel sowie ausreichende Kühlung. Auch Trinkwasser ist örtlich zu betrachten: In Montpellier und den Nachbargemeinden unterscheiden sich Wasserressourcen und Zuständigkeiten je nach Versorgungsgebiet. Falsche Lagerung, unzureichende Kühlung und unsachgemäße Zubereitung zählen zu den Gesundheitsrisiken auf Reisen in Südfrankreich.

Hände und Küchenutensilien

Waschen Sie die Hände vor dem Zubereiten sowie nach dem Umgang mit rohem Fleisch, Fisch oder Eiern. Arbeitsflächen, Messer und Schneidebretter müssen sauber sein. Verwenden Sie für rohe Zutaten getrennte Bretter oder reinigen Sie das Brett sorgfältig, bevor gegarte oder direkt verzehrfertige Lebensmittel darauf kommen. So vermeiden Sie, dass Keime von einer Zutat auf eine andere übertragen werden. Packen Sie rohes und gegartes Essen getrennt ein; Fleischsaft darf unterwegs nicht an Obst, Brot oder fertige Speisen gelangen. Für ein Picknick können die Rezepte aus Südfrankreich Ideen für die Auswahl von Speisen liefern.

Kühlung bei Ausflügen

Leicht verderbliche Speisen gehören bis zum Verzehr in eine Kühltasche mit Kühlelementen. Lassen Sie sie bei warmem Wetter nicht im abgestellten Auto liegen. Die französischen Empfehlungen nennen 0 bis 4 Grad Celsius für den kältesten Bereich eines Kühlschranks und raten, gekochte Speisen innerhalb von höchstens zwei Stunden zu kühlen. Kleinere Portionen kühlen schneller ab. Beachten Sie Verbrauchsdaten und Kühlhinweise auf der Verpackung. Bei einer längeren Anreise nach Südfrankreich packen Sie empfindliche Lebensmittel erst kurz vor der Abfahrt ein und lagern Sie die Kühltasche im Fahrzeuginnenraum statt in der Sonne.

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Trinkwasser in Okzitanien

Die Wasserversorgung ist nicht für die gesamte Region einheitlich. Montpellier Méditerranée Métropole nennt für das Gebiet der Régie des Eaux die Quelle du Lez als wichtigste Ressource; sie liefert 92 Prozent des Trinkwassers für die dortigen 13 Gemeinden. In anderen Teilen der Metropole kommen unter anderem Wasser aus dem Canal du Bas-Rhône Languedoc und lokale Bohrungen zum Einsatz. Die Metropole beschreibt regelmäßige Kontrollen der Wasserressourcen und nennt für jedes Gebiet die zuständige Versorgungsorganisation. Deshalb beziehen Sie örtliche Wasserangaben auf die jeweilige Gemeinde und das zuständige Netz, statt sie auf ganz Okzitanien zu übertragen. Die Ergebnisse amtlicher Trinkwasserkontrollen lassen sich nach Gemeinde abrufen; die lokale Behörde erläutert zugleich, woher das Leitungswasser im jeweiligen Versorgungsgebiet stammt.

Obst und Picknick vorbereiten

Waschen Sie Obst und Gemüse mit Trinkwasser. An Reisezielen mit niedrigen Hygienestandards empfiehlt die Anses, Gemüse zu garen oder Früchte selbst zu schälen. Verpacken Sie kalte Speisen dicht und getrennt, nehmen Sie Trinkwasser mit und halten Sie sauberes Besteck sowie eine saubere Unterlage bereit. Achten Sie beim Einkauf auf unbeschädigte Verpackungen und darauf, ob ein Produkt gekühlt werden muss. Planen Sie neben der Lebensmittelhygiene auch die Gesundheitsvorsorge für Frankreichreisen mit Reiseapotheke und Sonnenschutz.