Natur
Wandern ist in Laval-en-Belledonne ganzjährig und auf allen Schwierigkeitsstufen möglich. Das Wandergebiet reicht von den unteren Hängen bis zu den höchsten Gipfeln der Belledonne. Am Habert d’Aiguebelle bildet Laval-en-Belledonne zudem einen Zugang zur Haute Traversée de Belledonne, dem GR® 738.
Eine markante Wanderung führt vom Pont de la Betta zum Lac de Crop. Sie verläuft am Torrent du Muret und an der Cascade des Avoux vorbei, bevor sie den Lac de Crop erreicht. Der Lac de Crop ist ein eiszeitlicher Bergsee mit Blick auf die Chartreuse, die Dent de Crolles, den Granier und das Massif des 7 Laux.
Kultur
Zu den geschützten Bauwerken zählen die Tour de Montfallet, die seit dem 19. Mai 1937 als historisches Denkmal geschützt ist, und die Église Saint-Étienne, die seit dem 2. Juni 2009 diesen Schutzstatus besitzt.
Die Grabkapelle der Familie Alleman in der Église Saint-Étienne besitzt ein 7,45 Meter breites und 4,75 Meter hohes Ölgemälde an der Wand. Es stellt die Jungfrau Maria dar, unter deren weit ausgebreitetem Mantel mehr als 300 Personen Schutz finden. Besichtigungen des Wandgemäldes Vierge au manteau finden während der Journées du patrimoine und auf Anfrage statt.
In der Chapelle Sainte-Gertrude trennt ein romanischer Bogen den Chor vom Langhaus; die Decken sind mit bemalten Holzvertäfelungen gestaltet. Die Kapelle im Ortsteil Prabert soll aus dem 14. Jahrhundert stammen und soll mit der Pilgerreise von Rom nach Saint-Antoine-l’Abbaye über den Mont Cenis, die Maurienne und den Pas de la Coche verbunden sein. Prabert bildet dabei eine Etappe.
Die Chapelle des Alleman in Laval-en-Belledonne besitzt eine Freske aus dem 15. Jahrhundert und gehört zum geschützten historischen Erbe der Gemeinde.
Geschichte
Auf der Place de la Boutière vermitteln Tafeln das Leben und die Arbeit in der ehemaligen Mine. Dort werden außerdem restaurierte Masten, Kabel, Fördergefäße und Seilscheiben aus ehemaligen Bergbaustandorten in einem begrünten Bereich mit Tischen und Bänken gezeigt. Die Anlage wurde am 21. September 2024 eingeweiht.
Die Centrale de Loury gilt als Zeugnis der Entwicklung der Weißkohleindustrie im Grésivaudan-Tal an den Ausläufern des Belledonne-Massivs vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Ihre Lage in der Schlucht und der schwierige Zugang verleihen ihr einen hohen Denkmalwert.
Die Centrale de Loury, auch Bas-Laval genannt, wurde 1906 von Maurice Bergès in einer engen Schlucht oberhalb des Ruisseau de Laval errichtet. Sie umfasst ein in den Fels gehauenes Wasserkraftwerk, in dem Turbogeneratoren untergebracht sind.
Aktivitäten
Ein permanenter Orientierungslauf im unteren Teil der Gemeinde ermöglicht den Einstieg in den Orientierungssport und verbindet ihn mit der Entdeckung des örtlichen Kulturerbes. Karten für den permanenten Orientierungslauf sind im Rathaus oder in der Épicerie erhältlich.
Das Domaine Nordique de Beldina bietet rund 20 Kilometer Langlaufloipen und rund 10 Kilometer markierte Schneeschuhwege. Der überwiegende Teil seiner Pisten liegt im Pré-de-l’Arc-Sektor von Laval-en-Belledonne. Im Empfangschalet des Domaine Nordique de Beldina werden Skipässe ausgegeben, Ausrüstung vermietet und kleine Speisen angeboten.
In Laval-en-Belledonne wurden spezielle Einrichtungen und Markierungen für das Mountainbiken angelegt. Das Bike’Arc Trail Center liegt im Bereich Pré de l’Arc in Laval-en-Belledonne und ist über die Route du Pré de l’Arc erreichbar.
Der Klettersektor Site d’escalade de la Betta liegt oberhalb des Torrent du Muret und bietet 15 Kletterrouten auf Gneis. Die Routen sind zwischen 20 und 30 Meter hoch. Die Site d’escalade de la Betta hat ganzjährig täglich geöffnet.
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