Martel: Hotels und Unterkünfte
Martel zeigt seine Geschichte an markanten Bauten und Sammlungen: Das Palais de la Raymondie, der Stadtpalast von Martel, wurde 1280 von Bernard de la Raymondie errichtet. In diesem Palais befindet sich das Musée Gallo-Romain d’Uxellodunum, das als Musée de France ausgezeichnet ist und als städtisches Museum im Zentrum von Martel liegt. Seine Dauerausstellung reicht vom Jungpaläolithikum bis zur gallorömischen Zeit und zeigt insbesondere Gegenstände, die mit Caesars letzter Schlacht bei Uxellodunum im Jahr 51 v. Chr. verbunden sind. Die Halle von Martel wurde zwischen 1793 und 1800 wiederaufgebaut und ist für ihre Tragkonstruktion aus Kastanienholz bemerkenswert. Der Glockenturmvorbau der Kirche Saint-Maur diente seit dem frühen 16. Jahrhundert als Wehrturm.
Märkte
Der traditionelle Mittwochvormittagsmarkt von Martel findet hauptsächlich unter der überdachten Halle an der Place des Consuls statt. Er bietet lokale Produkte wie Rocamadour-AOP-Käse, Quercy-Honig, Périgord-Walnüsse, Walnussöl, Safran aus dem Lot, Weine aus Cahors und den Coteaux du Quercy sowie saisonales Obst und Gemüse. Der Marché aux truffes de Martel wird von der Association des trufficulteurs de la région de Martel veranstaltet.
Landschaft und Wege
Der Causse de Martel ist wellig und hügelig geprägt; Wälder und Weiden wechseln sich mit felsigeren Causses-Bereichen und eingeschnittenen Tälern wie dem Vignon ab. Die Wanderung „Histoire d'eau au pays des pierres“ ist 12,9 Kilometer lang und beginnt im mittelalterlichen Martel. Der Abschnitt 2 des Tour du Lot von Martel nach Saint-Céré durch das Dordogne-Tal ist eine 65,2 Kilometer lange Mountainbike-Strecke mit Start in Martel. Im nahen Umfeld von Martel, in Gluges, kann man am Fuß der Dordogne-Felsen an einer schattigen Badestelle im fließenden Wasser baden; im Juli und August wird der Strand jeden Nachmittag überwacht.
Der Train à vapeur de Martel fährt auf einer ehemaligen, in eine Felswand eingeschnittenen Eisenbahnstrecke durch das Dordogne-Tal in 80 Metern Höhe und bietet eine einstündige kommentierte Fahrt bei geringer Geschwindigkeit entlang der Felsstrecke. Zum Train à vapeur de Martel gehört im Obergeschoss der Empfangshalle ein Museum mit historischen Eisenbahnobjekten. In Reptiland präsentiert Reptiland mehr als 200 Tiere in einem überdachten und klimatisierten Raum; den ganzen Tag über finden dort kommentierte Fütterungen statt. Reptiland besitzt außerdem eine der bedeutendsten Sammlungen giftiger Reptilien in Frankreich.
Die Bushaltestelle „MARTEL – Bourg“ ist zu Fuß in weniger als zehn Minuten erreichbar.
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