Landschaft
Oupia liegt am Fuß der Serre, eingebettet in Weinberge. Das alte Dorf Oupia überragt die Ebene. Von Oupia aus bietet sich ein Panorama auf Beaufort.
Kultur
Der Ursprung des Château d'Oupia reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Am Place du Fort wurden Überreste zweier aufeinanderfolgender Bauphasen der Kirche Saint-Étienne freigelegt: zunächst einer karolingischen Kirche mit flachem Chorschluss, danach einer spätromanischen oder gotischen Kirche vom Ende des 12. beziehungsweise Beginn des 13. Jahrhunderts. Die Kirche Saint-Étienne wurde Ende des 19. Jahrhunderts im gotischen Stil wiederaufgebaut; in ihr befindet sich eine geschnitzte Altarstütze aus der westgotischen Zeit.
Auch zwei Wandmalereien greifen die Geschichte und die Veränderungen der Umgebung auf. Die 2021 entstandene Wandmalerei „APOCALYPSE WINE“ von PHAZES am ehemaligen Waschhaus in Oupia stellt die Veränderungen von Klima und Natur auf futuristische Weise dar. Die 2024 entstandene Wandmalerei „L'ANCIENNE GARE“ von Raphaël Poron rekonstruiert die frühere Straßenbahn der Aude, die von Lézignan bis Carcassonne die Dörfer des Minervois bediente.
Le Bosquet liegt oberhalb des Dorfes rund um den ehemaligen Wasserturm. In Le Bosquet sind eine Seilrutsche, eine Hütte sowie Holztische und Holzbänke installiert. Am ehemaligen Wasserturm von Le Bosquet haben die Kinder des Dorfes unter der Leitung von Raphaël Poron den Beton der früheren Wasserreserve gestaltet.
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