Die Wanderung „Taulignan par la route des lièvres“ beginnt am Parkplatz neben dem Rathaus, ist gelb markiert, 16 km lang und dauert etwa fünf Stunden – ohne die Besichtigung von Taulignan. Wer für Salles-sous-Bois eine Unterkunft sucht, kann gezielt nach Hotels am Ort suchen.
Natur und Wege
Die Wanderung „La Berre“ führt über eine Furt durch die Berre und anschließend auf einem unbefestigten Weg an Trüffelhainen und Lavendelfeldern entlang. Zahlreiche Waldwege ermöglichen es außerdem, eine alte keltische Piste zu entdecken, die später die mittelalterliche Straße von Taulignan nach La Bégude-de-Mazenc war.
Ortsbild und Geschichte
Der historische Ortskern von Salles-sous-Bois umfasst zahlreiche Häuser aus dem 14. und 15. Jahrhundert, Gewölbe, Renaissancefenster an einigen Fassaden, ein Waschhaus und ein restauriertes Priorat. Das öffentliche Waschhaus in der Grande rue wurde am 22. September 1893 fertiggestellt. Das Waschhaus von Salles-sous-Bois, seine Fontaine und die gesamten Räumlichkeiten wurden 1999 vollständig restauriert.
Die Fassade des Hauses in der 22 Grande rue aus dem 16. Jahrhundert hat ihre ursprüngliche Unversehrtheit bewahrt. Die Befestigungsanlagen von Salles-sous-Bois sind nur noch als Spuren oder seltene punktuelle Überreste erhalten. Das ehemalige Südtor von Salles-sous-Bois ist von der Rue du Four und der Montée Saint-Roch aus über einen Zugang in Zickzackführung erreichbar. Zu den teilweise erhaltenen Resten des ehemaligen Südtores gehören zwei waagerechte Schießscharten, die als zusätzliche Verteidigungseinrichtung dienten.
Kirche und Tradition
Die Kapelle Sainte-Marie-Madeleine, die seit dem späten 14. Jahrhundert belegt ist, wurde zur Pfarrkirche von Salles-sous-Bois. Die Kirche Sainte-Marie-Madeleine ist ganzjährig täglich geöffnet; für bestimmte Veranstaltungen oder religiöse Zeremonien soll man sich bei der Gemeindeverwaltung informieren.
In Salles-sous-Bois findet einmal jährlich, im August, eine Prozession zu Ehren des heiligen Rochus statt. Dabei wird seine Statue unter dem Singen von Kirchenliedern durch das Dorf getragen. Ein neuer Tempel wurde 1884 errichtet, etwa 150 Jahre nach dem Abriss des ersten Tempels.
Lokaler Charakter
In der Gegend von Salles-sous-Bois arbeiten zwei bedeutende Imker mit Honig. Maurice und Marie-Jeanne Barbanson verkaufen ihn auf ihrem Anwesen an Privatkunden; M. und Mme Long verkaufen ihn im Viertel Bousquatier.