Am Ende des Mittelalters war die Pont des Pilles ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt: Sie ermöglichte sowohl die Nord-Süd-Verbindung über die Eygues als auch die West-Ost-Verbindung, unter anderem zum Dorf Curnier.
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Geschichte und Ortsbild
Die Pont des Pilles wurde 1944 zerstört und später in ihrer heutigen Form wiederaufgebaut. Les Pilles ist seit 1946 als geschützte Stätte eingetragen.
Die Dorfkirche wurde 1870 von H. Epailly im romanischen Stil wiederaufgebaut.
Les Pilles liegt auf einer felsigen Talbarriere, die im Mittelalter als Mautstelle diente. Die Ruinen des Schlosses und das Dorf bewahren den Durchgang durch die Eygues-Schlucht.
Das alte Dorf am rechten Ufer erstreckt sich beiderseits der Grande rue. Am linken Ufer schlängelt sich die Rue de la Combe zwischen Felsen und Häusern. Die Häuser des Dorfes zeichnen sich durch charakteristische schmiedeeiserne Balkone aus und überragen den Fluss.
Fluss und Landschaft
Die Eygues wird als mediterraner Fluss mit verflochtenem Lauf beschrieben, der Niedrigwasserperioden und teils heftige, plötzliche Hochwasser führt. Im Jahresverlauf verändert die Eygues ihr Flussbett und schlängelt sich durch das Tal.
Der Weg nach Les Pilles bietet Ausblicke auf die Eygues und ihre Mäander und führt durch das abgeschirmte Mittelgebirgsrelief der Baronnies.
Radroute und Wege
Die markierte Radrundstrecke „De l’Eygues au Bentrix“ beginnt und endet in Les Pilles. Auf ihrem Verlauf verlässt sie Les Pilles über die Brücke über die Eygues und folgt anschließend 3,2 Kilometer lang der befestigten Straße D185 B.
Kultur und Veranstaltungen
Das biennale Festival „Pilles sous les étoiles“ für neues Zirkusschaffen findet Ende April in ungeraden Jahren statt.
Das Café des Pilanthropes bietet neben einer Bar und kleiner Gastronomie kulturelle, spielerische und festliche Veranstaltungen an.
„Pilles les Arts“ ist als Kunstparcours auf dem Gebiet der Gemeinde Les Pilles konzipiert und soll mehrere dauerhafte oder temporäre Werke umfassen.