Rivel liegt am Riveillou, einem Nebenfluss des Hers-Vif, und am östlichen Ende des Plantaurel-Massivs. Wer Rivel für die eigene Reise auswählt, möchte vielleicht ein Hotel buchen.
Kultur
Die Kirche Saint-Jean-Baptiste besitzt einen für die Region typischen Glockengiebel mit offenen Bögen. Ihre Ostfassade war Teil einer Befestigung.
Am Ortsrand von Rivel befindet sich die mittelalterliche Sainte-Cécile-Kapelle. Sie wurde vor der Zeit der Katharer erbaut. Ihr Chorhaupt gilt als seltenes Architekturelement, das während des Albigenserkreuzzugs (1209–1229) verschont blieb.
Die Herstellung von Kuhglocken war eine Spezialität von Rivel; deshalb wurde der Ort lokal „Rivel des sonnailles“ genannt.
Wege
Die Voie Verte ist am Ortsrand von Rivel zugänglich und führt auf der ehemaligen Bahnstrecke in Richtung Lavelanet und Mirepoix. Sie verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Bram und Lavelanet und kann zu Fuß, zu Pferd und mit dem Fahrrad genutzt werden.
Entlang der Voie Verte informieren Tafeln und zahlreiche Ausstellungen über das Obstbau-Erbe und die Eisenbahnvergangenheit des Gebiets.
Landschaft
Der Gipfel Sarrat de la Catelle liegt in der näheren Umgebung von Rivel. In der Umgebung befinden sich außerdem die Gipfel Sarrat des Cabiroles, Sarrat du Rouye und en Tausse.
Geografische Einordnung
Im weiteren regionalen Umfeld von Rivel liegen die historische Stätte Abbaye Sainte-Marie de Beaulieu, das Château d'Usson, eine Burg, die Ruinen des Château de Lafage sowie das Kloster Notre-Dame de Prouille.