Camps-sur-l'Agly: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Camps-sur-l'Agly
Camps-sur-l'Agly liegt als kleines Dorf auf einem Hügel an den Grenzen von Peyrepertuses, Fenouillède und Razès und überblickt die Agly, die dort entspringt. Das 26 Quadratkilometer große Gemeindegebiet reicht von großen Wäldern im Norden bis zum Plateau La Serre im Süden und umfasst unter anderem den Pic de Bugarach, den Roc Paradet und die Gorges de Galamus.
Wer in Camps-sur-l'Agly übernachten möchte, plant auch, ein Hotel zu buchen.
Landschaft
Auf dem Plateau La Serre führen markierte Wege durch Wiesen, Garrigue mit wilden Blumen und malerische Landschaften. Die Region ist für ihre artenreiche Flora und Fauna bekannt; unter den natürlichen Reichtümern werden Orchideen besonders hervorgehoben.
Das Schutzgebiet ZNIEFF „L'Agly et ses affluents de la source au Pas de la Fumado“ erstreckt sich nordwestlich von Camps-sur-l'Agly bis südöstlich von Cubières-sur-Cinoble. Es wird von kleinen Wegen und einem Petite-Randonnée-Weg durchquert. Auf der kommunalen Wanderseite ist „Source de l’Agly“ als eine der verfügbaren Wanderweg-Beschreibungen verzeichnet. Der Sentier des contrebandiers du sel ist ein 12 Kilometer langer Wanderweg mit bemerkenswerten Ausblicken auf die Pyrenäen, den Pech de Bugarach und den Canigou.
In der näheren Umgebung von Camps-sur-l'Agly liegen mehrere Gipfel: der Roc Paradet, der Roc de Capeils, der Roc del Nissol und der Pech de la Paille.
Kultur und Geschichte
Zur Ortsstruktur gehört die befestigte Bastide La Bastide. Sie besteht aus vier parallelen Straßen und zwei senkrechten Straßen, die vier rechteckige Gebäudeensembles begrenzen, und wird als Ort von außergewöhnlichem historischem und archäologischem Interesse beschrieben. Erhaltenes mittelalterliches Mauerwerk lässt vermuten, dass La Bastide in der zweiten Hälfte des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts entstand.
Mehrere Gebäude bewahren besondere Details. Die Croix de la Passion ist ein 3,20 Meter hohes schmiedeeisernes Kreuz; seine Größe, sein Alter und seine Ausführungsqualität verleihen ihm einen besonderen Denkmalwert. Die Maison du Chevalier trägt an ihrer Fassade ein 1790 geschaffenes skulptiertes Relief, das eine stilisierte Fassade des Schlosses darstellt. An der Maison Fabre befinden sich auf Höhe des ersten Stockwerks eine skulptierte Büste und darunter eine Kartusche aus dem Jahr 1789 mit mehreren Werkzeugen.
Die heutige Kirche Notre Dame de l’Assomption folgte auf eine mittelalterliche, dem heiligen Johannes geweihte Kirche. Der Bogen zur östlichen Seitenkapelle und die angrenzenden Hausteine sind gotisch und stammen aus dem späten 14. oder 15. Jahrhundert.
Auch die älteren Siedlungsspuren reichen weit zurück. Natürliche Ressourcen, nahegelegene Erzvorkommen und die Geländeform begünstigten die Ansiedlung menschlicher Gemeinschaften in Camps-sur-l'Agly seit dem Neolithikum. Dort gefundene westgotische Gräber aus dem 5. oder 6. Jahrhundert belegen die menschliche Präsenz in dieser Zeit.
Zu den vorgeschichtlichen Zeugnissen gehören das Dolmen von L’Auzina und das Dolmen von Roc d’En Bertrand/Roc d’En Benoît. Das Dolmen von L’Auzina stammt vermutlich aus dem späten Neolithikum oder dem Chalkolithikum, etwa aus der Zeit von 4000 bis 2000 v. Chr.; vier große Kalksteinplatten sind noch vorhanden. Das östlich von Camps-sur-l'Agly gelegene Dolmen von Roc d’En Bertrand/Roc d’En Benoît stammt vermutlich aus dem späten Neolithikum und besteht aus einer etwa 1,8 Meter langen, stark rissigen Kalksteinplatte auf Felsblöcken. Der Weiler Campeau wurde in den 1960er-Jahren aufgegeben.
Burgen im Umfeld
Das Château de Peyrepetuse ist eine Burg in der Umgebung von Camps-sur-l'Agly. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem das Château de Quéribus, das Château de Termes und das Château de Durfort; alle drei sind Burgen.
Weitere Orte und Gemeinden im selben regionalen Zusammenhang sind Rivel, Talairan, Sallèles-Cabardès, Soupex, Roquefeuil, Durban-Corbières, Tourreilles und Villeneuve-La-Comptal.
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