Die ersten Maisons sur l’Agout in Castres stammen aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. Jahrhundertelang beherbergten die Maisons sur l’Agout Werkstätten von Gerbern, Sämischgerbern und Pergamentmachern. Die Häuser können nicht innen besichtigt werden, da sie bewohnt sind.
Kultur und Geschichte
Der Jardin de l’Évêché ist seit 1995 als Monument historique klassifiziert und trägt seit 2004 die Auszeichnung „Jardin remarquable“. Die Pläne des Gartens werden André Le Nôtre zugeschrieben. Das Musée Goya befindet sich in einem ehemaligen Bischofspalast aus dem 17. Jahrhundert und besitzt die einzige Sammlung in Frankreich, die vollständig der Kunst der Iberischen Halbinsel von der Antike bis zur Gegenwart gewidmet ist.
Das Centre national et musée Jean Jaurès präsentiert einen chronologischen und thematischen Rundgang zum Leben und Werk von Jean Jaurès. Castres liegt am Jakobsweg, genauer an der Via d’Arles; der Weg ist dort mit einer eigenen Beschilderung gekennzeichnet.
Landschaft und Wege
Nordöstlich von Castres bietet das Gelände von Gourjade auf 53 Hektar eine weitläufige Grün- und Freizeitanlage am Ufer des Agout. Gourjade verfügt über mehrere Wege zum Laufen und Radfahren. Der Chemin des Droits de l’Homme verläuft auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke von Castres über Lautrec nach Albi.
Auf dem Agout
Das Ausflugsschiff Le Miredames befördert Fahrgäste vom Stadtzentrum zum Parc de Gourjade und zurück auf dem Agout. Vom Anleger im Stadtzentrum aus erreicht Le Miredames nach etwa 20 Minuten den Parc de Gourjade. Auf der Rückfahrt bietet das Schiff Ausblicke auf die mehrfarbigen Holzhäuser von Castres.
Wer ein Hotel in Castres buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen. Für die weitere Ortsauswahl führen Links zu Cuq-Toulza, Labruguière, Les Cammazes, Le Sequestre, Sérénac, Trébas, Castelnau-De-Brassac und Montredon-Labessonnié.