Thiolières: Landschaft, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Thiolières
Landschaft
Das gesamte Gemeindegebiet von Thiolières gehört zum Regionalen Naturpark Livradois-Forez. Rund um Thiolières führen Wanderwege zu Panoramablicken auf die Monts du Forez und das Tal der Dore. Die Landschaft ist von Wäldern und Weiden geprägt. Zwischen diesen Flächen schlängelt sich der Bach Guberte hindurch, bevor er in die Dore mündet. Wälder, Weiden und Wasserlauf bilden damit die prägenden Landschaftselemente rund um die Gemeinde.
Wege und Rundtouren
Eine von Thiolières ausgehende Wanderung führt zu den Weilern der Gemeinde und macht zugleich die Bedeutung der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert anschaulich. Die historische Landwirtschaft verband Viehzucht mit Getreideanbau. Thiolières und seine Weiler lassen sich zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd erkunden. Die Wege führen damit durch die Siedlungen und durch die Landschaft, während unterschiedliche Formen der Fortbewegung möglich sind.
Die Route „Pierre et Pisé“ beginnt an der Kirche von Thiolières. Für diese Tour stehen Parkplätze an der Kirche zur Verfügung. Die schwierige Rundtour ist 14,3 Kilometer lang und hat eine angegebene Dauer von fünf Stunden. Ausgangspunkt, Länge, Schwierigkeitsgrad und Dauer gehören bei dieser Wanderung zu den konkreten Merkmalen der Strecke.
Mountainbikefahrer finden mit dem „Circuit n°28 De Thiollières à La Forie“ eine 35,7 Kilometer lange Rundstrecke mit VTT-Markierung für Mountainbikes. Im direkten Vergleich ist „Pierre et Pisé“ mit 14,3 Kilometern die kürzere der beiden genannten Rundtouren. Die Entdeckungstour durch Thiolières sieht außerdem einen Halt am Rocher de Lourcières vor. Damit stehen eine Wanderung, eine markierte Mountainbike-Rundstrecke und eine Tour mit fest eingeplantem Halt nebeneinander. Die beiden Rundtouren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Länge, sondern auch in der Fortbewegungsart: „Pierre et Pisé“ ist als Wanderung beschrieben, der Circuit n°28 als VTT-Strecke. An der Kirche liegen für „Pierre et Pisé“ zugleich der Startpunkt und die verfügbaren Parkplätze, während die andere Rundtour als Mountainbike-Strecke markiert ist.
Geschichte und Handwerk
Die Geschichte von Thiolières reicht bis zu den Ziegeleien zurück, auf die der Name des Ortes verweist. Sie sind 1096 als „Teuleiras“ belegt; die Bezeichnung wird vom lateinischen Begriff „tegulariae“ abgeleitet. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts webten viele Einwohner von Thiolières Etamine, Camelots und graue Stoffe, die anschließend in Ambert verkauft wurden. Die Weberei verband die Herstellung verschiedener Stoffe mit dem anschließenden Verkauf in Ambert.
Im 14. Jahrhundert wurde Thiolières während der Religionskriege von den Banden des protestantischen Anführers Merle und später von königlichen Truppen geplündert, die ihn vertreiben sollten. Bei der Erkundung von Thiolières werden alte Wege genutzt, die früher von Ochsengespannen befahren wurden. Die historische Landwirtschaft verband Viehzucht mit Getreideanbau und prägte damit einen weiteren Teil der früheren Wirtschaftsweise.
Weitere Orte zum Entdecken sind Ennezat, Échandelys, Saint-Julien-Puy-Lavèze, La Tour-D'auvergne, Brousse, Châteaugay, Dallet und Saint-Rémy-Sur-Durolle.
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