Kultur und Geschichte
Die nördliche Bergarbeitersiedlung „Cité Germinal“ wurde 1910 zur Unterbringung von Bergleuten errichtet. Die südliche Bergarbeitersiedlung „Cité des laquets“ entstand 1926. In der Église Saint-Bonnet gibt es einen Kammglockenturm sowie ein Buntglasfenster, das der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gewidmet ist.
Der Bergbau-Themenrundweg „Dans les pas des mineurs“ umfasst eine eigene Etappe in Charbonnier-les-Mines. Der Themenweg ist 60 km lang und folgt den Spuren der Bergleute, die die Geschichte dieses Gebiets geprägt haben.
Wer für Charbonnier-les-Mines ein Hotel finden möchte, kann diesen Ort in die persönliche Reiseplanung aufnehmen.
Wandern
Die Wanderroute „Charbonnier-les-Mines des Gallo-Romains aux mineurs“ führt durch die Rue Germinal, eine Straße mit ehemaligen Bergarbeiterhäusern. Sie ist 10,54 km lang, mittelschwer und als Rundweg angelegt. Die Wanderroute erreicht das ehemalige Grubengelände des Puits Saint-Alexandre; dort transportierte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs eine Seilbahn Kohle in Grubenwagen zum Schacht von Bayard.
Außerdem führt die Wanderroute am Standort einer gallorömischen Nekropole vorbei und zu den Überresten des Château de Charbonnier. Sie beginnt und endet in Charbonnier-les-Mines; die Anfahrt erfolgt über die A75, Ausfahrt 18, über Brassac-les-Mines.
Archäologie
Der archäologische Dienst des Départements Puy-de-Dôme bietet das Video „La ville sous les blés – Charbonnier-les-Mines“ über antike Strukturen in Charbonnier-les-Mines an, die 2005 bei einer archäologischen Luftbildmission entdeckt wurden.
Weitere Orte zur Reiseplanung: Riom, Saint-Maurice-Près-Pionsat, Saint-Beauzire, Saint-Julien-La-Geneste, Bagnols, Ceilloux, Marsac-en-Livradois, Chastreix.