Chasse-sur-Rhône verbindet Kultur, Geschichte und Landschaft in unterschiedlichen Formen. Wer ein Hotel buchen möchte, kann den Ortsnamen dabei unmittelbar in die eigene Reiseplanung aufnehmen.
Kultur
Das Château de Chasse hat seinen Ursprung im Mittelalter und wird heute überwiegend von kulturellen und sozialen Vereinen genutzt, darunter die MJC und die Musikschule. Die Église Saint Martin stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Lavoir wird auf das 11. Jahrhundert datiert; die Chapelle St Martin wurde 1927 abgetragen und in die Vereinigten Staaten gebracht.
Zur Industriegeschichte von Chasse-sur-Rhône gehören die 1855 gegründete Société des Hauts Fourneaux und der von ihr in Chasse installierte Hochofen. Das Château des Estournelles hat seinen Ursprung im späten 16. Jahrhundert und wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil umgestaltet. Es trägt das Label „Patrimoine en Isère“, das seine patrimoniale Qualität als Bauwerk von departementalem Interesse auszeichnet.
Die Micro-Folie im Château de Chasse-sur-Rhône ist ein digitales Museum, das Sammlungen aus 12 nationalen Museen präsentiert. Sie bietet virtuelle Reisen durch historische und kulturelle Orte in der virtuellen Realität. Zur überlieferten Kultur gehört außerdem die Joute, eine traditionelle Praxis der Schiffer, die bis in die Zeit der Pharaonen zurückreicht.
Natur
Der Gorneton ist ein bachähnlicher Wasserlauf mit dem Charakter eines Gebirgsbachs, der am Grund einer kleinen Schlucht eingeschlossen ist. Der Sentier Art-Nature „Le Gorneton“ ist eine zweijährlich stattfindende Veranstaltung. Bei der Veranstaltung „Le Gorneton“ schaffen die Künstler Werke, für die sie zumindest teilweise vor Ort gefundene Materialien verwenden.
Anreise
Der Bahnhof Chasse-sur-Rhône verfügt über einen TER-Fahrkartenautomaten für regionale Fahrscheine, an dem mit Karte bezahlt werden kann.
Weitere Ortsseiten: Biviers, Eybens, Chantelouve, Mayres-Savel, Optevoz, Auberives-en-Royans, Marnans, Montbonnot-Saint-Martin.