Besse-en-Oisans ist als „site patrimonial remarquable“ eingestuft. Die Häuser des Ortes sind mit Steinen aus dem Oisans und Holz gestaltet; dadurch ist eine charakteristische und bewahrte lokale Bergarchitektur erhalten. Die Maison des Alpages in Besse-en-Oisans beherbergt ein Museum, einen Vorführraum und Ausstellungen zum Pastoralismus. Auf Anfrage bietet sie außerdem geführte Ortsbesichtigungen sowie interaktive, selbstständige Rundgänge mit Smartphone, Begleitheft und QR-Codes an, über die audiovisuelle Informationen zum baulichen und menschlichen Erbe von Besse zugänglich sind.
Das Fremdenverkehrsamt der Vallée du Ferrand befindet sich in Besse, ist von Mitte Juni bis Mitte September öffentlich geöffnet und informiert sowie unterstützt Besucher. Die zahlreichen Oratorien, Kapellen und Kreuze auf dem Gebiet der Gemeinde Besse wurden hauptsächlich im 19. Jahrhundert von den Einwohnern errichtet. Ihre Entstehung steht im Zusammenhang mit den schwierigen Lebensbedingungen infolge von Klimarisiken und Epidemien, insbesondere der Pest.
Wer einen Aufenthalt in Besse plant, möchte dafür ein Hotel finden.
Natur
Besse-en-Oisans gehört zur Beitrittszone des Parc national des Écrins. Das Plateau d’Emparis ist mit Besse-en-Oisans verbunden, liegt auf 2.300 Metern Höhe und ist als Natura-2000-Gebiet klassifiziert.
Wege und Entdeckungen
Pierre Blanche ist eine interaktive 4,6 Kilometer lange Rundwanderung ab Besse. QR-Code-Stationen und ein Smartphone-Spiel vermitteln dabei das lokale Erbe, die Umwelt und die Geografie.
Der Sentier des Oratoires (grande boucle) führt durch die Almen von Besse-en-Oisans, bietet ein Panorama auf die Grandes Rousses und führt anschließend zum Weiler Sert.
Geografische Einordnung
Im weiteren regionalen Umfeld von Besse liegen die Cime de Rachas und der Pic du Lac Blanc, beide Gipfel, außerdem Grandes Rousses und Mont Savoyat, beide Berge.
Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Besse befinden sich Saint-Jean-de-Maurienne (Convent), eine historische Stätte, und Fort du Télégraphe, eine Festung. Dort liegen außerdem der Jardin botanique du Lautaret, ein botanischer Garten, sowie das Sanctuaire de Notre-Dame de la Salette, ein Heiligtum.