In Bartrès dauerte Bernadettes erster Aufenthalt von November 1844 bis März 1846; sie lebte dort bei der Amme Marie Laguës. Die Felder, die Kirche und die Bergerie in Bartrès halfen Bernadette, über ihren starken Wunsch nachzudenken, ihre Erstkommunion zu empfangen.
Kultur
Die mittelalterliche befestigte Kirche von Bartrès besitzt eine Einfriedung aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde zwischen 1855 und 1887 teilweise restauriert und teilweise wiederaufgebaut. Das dem heiligen Johannes dem Täufer gewidmete Retabel in der Église de Bartrès stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und ist als Monument historique eingestuft. Es umfasst drei geschnitzte Flachrelieftafeln mit der Taufe Christi, der Heimsuchung und der Enthauptung Johannes des Täufers. Der halbkreisförmige Taufvorratsschrank in der Église de Bartrès stammt aus dem Jahr 1707 und ist typisch für die Arbeiten der Schreiner aus Lourdes.
Pilgerwege
Zum Pilgerweg in Bartrès gehören der Besuch der Bergerie und ein Erlebnis der Stille. Der Weg führt bergauf und ist nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich.
Der Chemin de Bernadette vers Bartrès ist ein leichter, fünf Kilometer langer Fußweg ab Lourdes. Von der Grotte de Massabielle nach Bartrès folgt er der weiß-roten Markierung des GR101.
Routen
Die Route La Lande de Bartrès führt zunächst durch den Wald von Bartrès und anschließend über einen Abschnitt des GR101. Sie bietet Ausblicke auf die Pyrenäenkette; auf ihr liegen unter anderem Überreste wie der Dolmen von Pouey Mayou.
Die Route „LOURDES – La Forêt de Bartrès“ wird für alle Jahreszeiten empfohlen.
Weitere Orte: Ozon, Soublecause, Adé, Buzon, Sers, Sacoué, Bettes, Fréchou-Fréchet.
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