Labarde: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Labarde
Labarde zeigt drei klar unterscheidbare Facetten: Weinangebote, Feuchtlandschaft und kirchliche Geschichte.
Wein und Besichtigungen
Château Giscours ist ein Weingut in Labarde innerhalb der kontrollierten Herkunftsbezeichnung Margaux. Das Weingut bietet Besichtigungen des Weinguts, Weinverkostungen und Picknicks in seinem Park an. Der Wein Château Giscours ist als dritter Grand Cru von Margaux klassifiziert.
Das Weingut Château Larrieu Terrefort umfasst 8 Hektar, davon 3,5 Hektar in der AOC Margaux und 4,5 Hektar in der AOC Haut-Médoc. Château Larrieu Terrefort lädt Besucherinnen und Besucher ein, die Weine des Weinguts auf dem Anwesen kennenzulernen und zu verkosten.
Die Führung im Château Siran umfasst eine Sammlung von mehr als 300 Kunst- und Archäologieobjekten rund um den Wein. Außerdem bietet Château Siran eine 30-minütige Verkostung mit Weinen aus den Appellationen Margaux, Haut-Médoc und Bordeaux Supérieur an. Zum Besuchserlebnis im Château Siran gehört die Besichtigung eines Atombunkers, der seit 1912 die Vinothek beherbergt.
Château Dauzac ist ein Grand Cru Classé de Margaux aus der Klassifikation von 1855 und bietet eine Besichtigung mit Elektrorollern an. Ernest David, damals Verwalter von Château Dauzac, entwickelte dort 1885 ein Verfahren.
Natur und Wege
Das Marais de Labarde bietet Spazierwege, einen Parkplatz zur Erleichterung des Zugangs, einen Teich und einen Fitnessparcours. Es ist ein überschwemmbarer Wald auf torfigem Untergrund und Bestandteil der Route de l’estuaire.
Die Boucle des palombes führt durch das Marais de Labarde und einen Uferwald mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt. Sie ist ein 5,3 Kilometer langer, leichter Rundweg mit einer Dauer von etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Auf der Boucle des palombes können Wandernde zwei Jagdhütten beobachten, die Palombières genannt werden.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Saint-Martin in Labarde wurde 1732 fertiggestellt und im 18. Jahrhundert auf mittelalterlichen Grundmauern der Kapellen von La Naude errichtet.
Das große Gemälde des heiligen Martin in der Kirche Saint-Martin stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde am 1. Juni 1910 klassifiziert. In der Kirche befindet sich außerdem eine steinerne Pietà, die am 7. Mai 1971 klassifiziert wurde.
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