Chamborigaud: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Chamborigaud
Das gemauerte Viaduc de Chamborigaud wurde 1865 erbaut und 1869 in Betrieb genommen. Es ist 384 Meter lang, verläuft in einer Kurve mit 200 Metern Radius und überragt den Fluss um 46 Meter.
Kultur und Geschichte
Der historische Chemin de Régordane durchquert Chamborigaud von einem Ende zum anderen. Er war zunächst als „Chemin de Saint-Gilles“ bekannt und diente als Pilgerweg zwischen Le Puy-en-Velay und der Abtei Saint-Gilles. In Chamborigaud folgt er dem Luech und dem Bach Ribeyrette, bevor er in Richtung Col de Portes aus dem Tal ansteigt.
Die Skulptur von Jean Marc Scotti heißt „Cévennes“. Sie wurde als Hommage an die Solidarität und den Mut der Untertagebergleute und ihrer Familien geschaffen.
Natur und Wandern
Die Wanderung zum Pic de la Tourette ist schwierig, 17,4 Kilometer lang, als Rundweg angelegt und dauert etwa sieben Stunden. Der Gipfel liegt auf 914 Metern Höhe und bietet weite Ausblicke über die Cévennen in Gard und Lozère, das Cévennen-Vorland und die Ebene bis zur Küste; auf dem Gipfel gibt es Orientierungstafeln.
Der Rundwanderweg beginnt und endet in Chamborigaud und führt an den Ruinen des Château de Verfeuil vorbei. Das Château de Verfeuil ähnelt den typischen Castra des Languedoc aus der Zeit zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert. Die Wanderung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; die TER-Verbindung Génolhac–Chamborigaud führt zur Station Chamborigaud.
Lokale Tradition
In Chamborigaud wird im Herbst die Tradition der „afachada“, des Röstens von Kastanien, fortgeführt.
Wer ein Hotel in Chamborigaud buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
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