In Saint-Constant führt die La Randonnée des Collines über 10,8 Kilometer im Rundkurs. Der Weg weist 270 Meter positiven Höhenunterschied auf, dauert etwa 3,5 Stunden und ist gelb markiert. Ganzjährig ist er kostenlos zugänglich, sofern die Wetterbedingungen günstig sind.
Auf der La Randonnée des Collines bieten sich nach Südwesten Ausblicke auf die Anhöhe La Garenne, die beiden Kirchen des Doppeldorfes Saint-Santin und das Becken von Maurs. Durch Saint-Constant fließt außerdem der Fluss Célé.
Wer ein Hotel in Saint-Constant buchen möchte, kann die Ortsfakten vom gelb markierten Rundweg bis zur Pfarrkirche in die eigene Planung einbeziehen.
Bienenhaltung
Der Lehrbienenstand Rochery kann das ganze Jahr über nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden. Das Bienenhaus ist als Holzhaus mit zwei verglasten Bienenstöcken eingerichtet.
Im Lehrbienenstand Rochery können Besucher Bienen beobachten, die Luft des Bienenstocks einatmen, Dutzende verschiedener Honigsorten verkosten und Fragen über das Leben der Bienen und die Produkte des Bienenstocks stellen.
Landwirtschaft
Die Ferme de Lascombes ist ein traditioneller Familienbetrieb zur Erzeugung von Mastenten. Die Enten werden im Freien gehalten; daraus entstehen ohne Konservierungsstoffe oder chemische Produkte Foie gras, Confit, Pasteten, Rillettes und frische Entenbrüste.
Die Ferme de Lascombes bietet Besichtigungen ihrer verschiedenen Betriebsbereiche an, darunter die Tierhaltung, die Stopfmast und ein Verarbeitungsbetrieb.
Kultur und Handwerk
Die Pfarrkirche von Saint-Constant umfasst Buntglasfenster, Altaraufsätze, Gemälde, Banner, Statuen und vielfältiges liturgisches Mobiliar.
In ihrem Atelier in Saint-Constant-Fournoulès fertigt Christine Grave seit rund drei Jahrzehnten Keramiken aus Steinzeug. La Poterie du Tilleul führt eine große Auswahl an Töpferwaren wie Schalen, Tassen, Salatschüsseln und Krügen. Dazu kommen mit Gold verzierte Stücke und zahlreiche Keramikschmuckstücke.
Geschichte
In etwa drei Kilometern Entfernung von Saint-Constant liegen die Ruinen des Château de Merle. Vom Weg in Richtung Fournoulès sind erhaltene Türme und Abschnitte der Ringmauer sichtbar.
In Saint-Constant-sur-Célé hielten sich die Reliquien des Constant von Ancona, eines italienischen Sakristans aus dem 5. Jahrhundert, einst zeitweise auf.