Laroquebrou verbindet mittelalterliche Baugeschichte mit konkreten Kultur- und Naturerlebnissen. Das ehemalige Château de Laroque ist seit dem 5. Juni 1972 teilweise als Monument historique geschützt; seine Hauptbauphasen stammen aus dem 13. und 16. Jahrhundert. Zu den Sehenswürdigkeiten von Laroquebrou gehört außerdem eine Brücke aus dem 13. Jahrhundert. Das ehemalige Hospiz in Laroquebrou dient heute als Ausstellungsort.
Wer seinen Aufenthalt in Laroquebrou plant, möchte dafür vielleicht ein Hotel buchen.
Kultur
Der Kulturerbe-Rundgang durch Laroquebrou führt durch Gassen mit Fachwerkhäusern, die sich um das Château gruppieren und sich in der Cère spiegeln. Der Rundgang ist eine ganzjährig geöffnete Schleife und beginnt am Informationspunkt des Fremdenverkehrsamts der Châtaigneraie Cantalienne in der Rue de la Trémolière. Kommentierte Besichtigungen der mittelalterlichen Stadt Laroquebrou werden mittwochs während der sommerlichen Schulferien sowie für Gruppen das ganze Jahr über nach Reservierung angeboten.
Das wiederkehrende internationale Boogie-Woogie-Festival in Laroquebrou bildet den Höhepunkt des Festkalenders, dauert vier Tage und zieht Musiker, Musikliebhaber und Tänzer aus ganz Frankreich sowie aus den Nachbarländern an.
Wege
Der Wanderweg „La Roquaise“ führt über den Staudamm von Saint-Étienne-Cantalès und kehrt durch die mittelalterlichen Gassen von Laroquebrou zurück. Für Wanderer ist Laroquebrou die letzte Etappe vor der langen Durchquerung der Cère-Schluchten. Die Via Arverna, ein Jakobsweg nach Santiago de Compostela, ist mit Laroquebrou verbunden.
Die Mountainbike-Runde „Des quais aux rives du lac“ beginnt im Zentrum von Laroquebrou und führt am historischen Staudamm von Saint-Étienne-Cantalès entlang, der zwischen 1939 und 1945 errichtet wurde. Die Runde wird als fahrtechnisch leicht und familiengeeignet beschrieben. Die Gravel-Runde „Entre 2 Lacs“ führt durch Laroquebrou.
Wasser und Natur
Der Lac de Saint-Étienne-Cantalès bietet an den Stränden von Rénac und Espinet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Am städtischen Campingplatz von Laroquebrou wurde vor sechs Jahren auf einer Länge von 1 km ein für alle Angeltechniken geeigneter No-Kill-Angelabschnitt mit wilden Forellen eingerichtet; der Abschnitt ist leicht zugänglich.
Der Angelverein von Laroquebrou bietet von Mitte Juli bis Ende August Einführungen in das Angeln am Stausee und im Fluss an; die Anmeldung erfolgt über das Fremdenverkehrsamt der Châtaigneraie Cantalienne in Laroquebrou.
Am Wasserkraftwerk Saint-Étienne-Cantalès werden kostenlose Führungen angeboten, die die Baugeschichte des Staudamms, das Kraftwerk am Fuß des Damms, die Erzeugung hydroelektrischer Energie und die Sicherheit von Staudämmen behandeln.
Weitere Ortsseiten: Pailherols, Paulhenc, Saint-Étienne-De-Maurs, Jou-Sous-Monjou, Saint-Poncy, Saint-Cernin, Antignac, Vèze.