Erster Tauchgang: Schnuppertauchen und Ausbildung
Ein Schnuppertauchgang, französisch „baptême de plongée“, ist der erste Kontakt mit dem Atmen aus einer Tauchflasche. Im französischen Verband FFESSM findet diese Einführung im Schwimmbecken oder in einem geschützten natürlichen Gewässer statt. Ein Tauchlehrer begleitet dabei einen einzelnen Teilnehmer. Für den Einstieg ins Tauchen an Südfrankreichs Mittelmeerküste steht zunächst das Kennenlernen von Ausrüstung und Unterwassergefühl im Mittelpunkt.
Wie der erste Tauchgang abläuft
Maske, Flossen, Tauchanzug, Tarierjacket und Atemregler gehören zu den Ausrüstungsteilen, mit denen Einsteiger vertraut werden. Der Atemregler ermöglicht das Atmen aus der Flasche; das Tarierjacket gehört zur Ausrüstung für die Kontrolle des Auftriebs. Die FFESSM beschreibt für die Einführung eine Immersion von etwa 20 bis 40 Minuten zwischen zwei und sechs Metern Tiefe, abhängig von Alter und Bedingungen. Die konkrete Durchführung richtet sich nach der Situation vor Ort und dem Teilnehmer.
Ein Einzeltermin zum Kennenlernen und eine Folge mehrerer betreuter Tauchgänge sind unterschiedliche Möglichkeiten. Der FFESSM-Pass Découverte umfasst drei begleitete Unterwassertermine einschließlich des ersten Schnuppertauchgangs, bei höchstens sechs Metern Tiefe. Eine Haftpflichtversicherung ist in diesem Verbandspaket eingeschlossen. Für die Auswahl einer organisierten Einführung bieten die Tauchschulen und Basen passende Anlaufstellen.
Kinder: Alter und Unterlagen
Die FFESSM sieht den Einstieg mit Flasche und Atemregler ab acht Jahren vor. Für Kinder von acht bis zehn Jahren nennt der Verband beim Schnuppertauchen höchstens zwei Meter, für zehn bis vierzehn Jahre höchstens drei Meter Tiefe. Pro Einführung wird ein Kind begleitet. Minderjährige benötigen die Zustimmung der Erziehungsberechtigten; nach dem ersten Schnuppertauchgang ist für die weitere Geräteausbildung ein ärztlicher Nachweis über das Fehlen von Gegenanzeigen erforderlich.
Vom Kennenlernen zur Ausbildung
Für junge Taucher bestehen die Stufen Bronze, Silber und Gold mit altersbezogenen Grenzen. Der FFESSM-Niveau-1-Weg ist im Jugendprogramm ab zwölf Jahren vorgesehen. Ein kurzer Einstieg und eine weiterführende Ausbildung beantworten deshalb unterschiedliche Wünsche: erst das Gerätetauchen erleben oder über mehrere Übungen Kenntnisse und Fertigkeiten aufbauen.
Für spätere Ausfahrten richtet sich die Auswahl der Tauchreviere und Wracks nach Ausbildung und Erfahrung. Zum gemeinsamen Briefing gehören Tiefe, Dauer, Unterwasserzeichen, Gruppenführung und Verhalten im Notfall. Wer verschiedene Urlaubsaktivitäten vergleichen möchte, kann außerdem die Möglichkeiten beim Wassersport in Südfrankreich gegenüberstellen.