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Tauchen in Südfrankreich: Reviere und örtliche Regeln

Beim Tauchen an Südfrankreichs Mittelmeerküste unterscheiden sich Schutzgebiete, Wrackreviere und küstennahe Schnorchelangebote deutlich. Vor Port-Cros und Porquerolles gehört die Genehmigung zum Gerätetauchen dazu; bei Cavalaire liegen auch tiefe Wracks; an der Côte Vermeille führt ein Unterwasserpfad von der Plage de Peyrefite ins Meer. Die passende Wahl richtet sich nach Ausbildung, Erfahrung und der gewünschten Art des Unterwassererlebnisses.

Tauchen Südfrankreich Mittelmeer Tauchen in Südfrankreich im Mittelmeer - beste Tauchreviere und sauberes Wasser laden zu ausgiebigen Tauchgängen ein Foto: VoyageMedia / Südfrankreich-Netz.de

Port-Cros und Porquerolles: Genehmigung im Schutzgebiet

In den marinen Kerngebieten um Port-Cros und Porquerolles ist Gerätetauchen mit einer entsprechenden Genehmigung möglich. Sie ist personengebunden, gilt für das laufende Kalenderjahr und muss bei Kontrollen vorzeigbar sein. Über CAPEL werden das Tauchreglement unterzeichnet und die Genehmigung bezogen. Vor dem ersten Tauchgang ist außerdem der zugehörige Aufkleber, französisch „macaron“, in einem der genannten Parkhäuser auf Port-Cros, Porquerolles oder am Fort du Pradeau abzuholen.

Damit ist für diese Inselreviere eine konkrete örtliche Regel zu berücksichtigen. Die geografische Einordnung in den Var hilft bei der Wahl des Aufenthaltsorts. Persönliche Qualifikation und die am jeweiligen Tauchplatz geltenden Bestimmungen sind zwei getrennte Voraussetzungen.

Cavalaire: tiefe Wracks als anspruchsvolle Ziele

In der Bucht von Cavalaire liegen bekannte Wracks wie die Togo. Der lokale Anbieter Mio Palmo beschreibt für den üblichen Tauchbereich der Togo 45 bis 61 Meter Tiefe und zeitweise starke Strömung. Das ist ein Revier für entsprechend qualifizierte und erfahrene Taucher. Einzelheiten zu den unterschiedlichen Wracks stehen bei den Tauchrevieren und Spots; eine pauschale Tiefenfreigabe für die ganze Küste lässt sich daraus nicht ableiten.

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Peyrefite: Unterwasserpfad mit Maske und Schnorchel

Zwischen Banyuls-sur-Mer und Cerbère liegt an der Plage de Peyrefite der Unterwasserpfad der Réserve Naturelle Marine de Cerbère-Banyuls. Er erschließt die Côte Vermeille mit Flossen, Maske und Schnorchel. Diese Form der Erkundung ist vom Gerätetauchen mit Atemgasflaschen zu unterscheiden und spricht ein anderes Vorhaben an als ein tiefer Wracktauchgang.

Briefing und Tauchpartner

Zum Tauchbriefing gehören Tiefe, Dauer, Unterwasserzeichen, Gruppenführung und Verhalten im Notfall. Die Abstimmung mit dem Tauchpartner und das Zusammenbleiben der Gruppe gehören zur Vorbereitung jedes gemeinsamen Tauchgangs. Tiefengrenzen, erforderliche Qualifikation und Schutzgebietsregeln sind jeweils revier- und situationsbezogen. Die Auswahl der Tauchschulen und Basen ermöglicht den Einstieg über organisierte Kurse oder Ausfahrten. Für andere Aktivitäten am selben Urlaubsort ergänzt der Überblick zum Wassersport in Südfrankreich die Planung.

Der erste Tauchgang und die anschließende Ausbildung beginnen mit betreutem Schnuppertauchen; für Kinder gelten eigene Alters- und Tiefengrenzen im FFESSM-Programm.

Für die marinen Kerngebiete von Port-Cros und Porquerolles erläutern die Hinweise zu Unterwasser-Schutzgebieten und verantwortungsvollem Tauchen das Genehmigungsverfahren über CaPeL und den schonenden Umgang mit Ankerplätzen und Meerestieren.