Stadt-Besichtigung

Stadt-Besichtigung, Stadtrundgang Saint Jean-de-Luz

Einen angenehmen Auftakt zur Stadt-Besichtigung oder Stadtrundgang in Saint Jean-de-Luz ermöglicht die Place Louis XIV., an der zu jeder Jahreszeit buntes Treiben herrscht.

Mit Blick auf die Hafenanlagen kann man dort im Schatten von Platanen in einem der zahlreichen Cafés einen Café au lait oder Izarra (baskischer Kräuterschnaps) trinken.

Im Süden wird der Platz mit dem zierlichen Musikpavillon vom Hôtel de Ville (1635) begrenzt und der daneben liegenden Maison Louis XIV. (place Louis XIV, Tel. 05 59 26 01 56, Juli/Aug. tgl. 10.30-12 und 14.30-18.30 Uhr, Juni und Sept. bis 17.30 Uhr).

Letzteres ist ein repräsentatives, von Ecktürmchen flankiertes Stadtpalais, das sich der wohlhabende Reeder Johannis de Lohobiague 1643 erbauen ließ. In diesem Haus hielt 1660 der 22-jährige König Louis XIV. 40 Tage lang Hof, bevor er die Tochter des spanischen Königs Felipe IV. ehelichte. Salon, Schlafzimmer, Speisezimmer und Küche können besichtigt werden.

Ein paar Schritte entfernt im ebenfalls stattlichen Palais des Reeders Haraneder wartet damals die spanische Prinzessin auf die Hochzeit. Der italienisch anmutende Palazzo mit den beiden Ecktürmen wird seitdem Maison de l'Infante (quai de l'Infante, Mitte Juni-Sept. tgl. 10-12 und 14-18 Uhr) genannt. Es dominiert die Nordseite des Port des Pêcheurs, der durch einen schmalen Kanal mit der Bucht verbunden ist. Gut geschützt in der Nivellemündung, wird der Binnenhafen noch heute von Thunfisch- und Sardinenfischern gern genutzt.

Etwa 300 m stadteinwärts fand 1660 in der Église St-Jean-Baptiste die königliche Hochzeit statt. Das rechte Seitenportal, durch welches das Paar die Kirche betrat, wurde einige Jahre später zugemauert. Die äußerlich schlichte, fast wehrhaft wirkende Kirche überrascht durch den großzügigen Innenraum, der von einem Tonnengewölbe überspannt wird. Sehenswert sind der hochbarocke, vergoldete Altaraufsatz und die Orgel (beide 17.Jh.), die schon zur Königshochzeit gespielt wurde. Charakteristisch für baskische Kirchen sind die dreistöckigen Emporen aus gedrechseltem Eichenholz im Langhaus, auf denen früher die Männer Platz nehmen durften.

Um die Kirche laden enge Altstadtgassen zum Bummeln ein, die Auslagen locken mit Mandelmakronen, Marzipan, Fruchtpasteten, Schokoladentrüffeln, Gâteau basque oder hübschen Leinenstoffen.

Lebhafter Handel, u.a. mit Lebensmitteln, duftenden Gewürzen und Kräutern, Honig, Bayonner Schinken und baskischem Käse, entfaltet sich Dienstag- und Freitagvormittag, um die Markthalle am Boulevard Victor- Hugo.

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