Stadtbesichtigung in Pau

Stadtrundgang, Stadtbesichtigung in Pau

Beginn unserer Stadtbesichtigung in Pau ist die Place Royale mit Office de Tourisme und Rathaus und die Place Georges Clémenceau.

Sie markieren die Dreh- und Angelpunkte im alten Pau, von wo aus die Fäden auf den Schlossbezirk zulaufen. Hinter dem Brückenzugang zum bombastischen Château grüßt den Besucher der hier geborene Heinrich IV. Als Skulptur, ein Werk der Bildhauer Berthélémy Tremblay und Germain Gissey.

Im Herzen der Altstadt von Pau

Unterhalb des Schlosses Richtung Fluss steht der Tour de la Monnaie (Geldturm), in dem bis zur Französischen Revolution Münzen geprägt wurden.

Gegenüber dem Schlosseingang beginnt die eigentliche Altstadt mit einigen historischen Gassen und Häusern, wie der Maison Sully, einer Patrizier-Residenz aus dem 17.Jh.

Ein paar hundert Meter entfernt befindet sich in der Rue Tran im Geburtshaus von Jean-Baptiste Bernadotte das Musée Bernadotte. Der 1763 geborene Bernadotte hatte unter Napoleon zuerst eine Bilderbuchkarriere in der Armee gemacht, sich mit dem Kaiser aber später mehr und mehr zerstritten. So ereignete es sich, dass der König von Schweden – auf der Suche nach einem Thronfolger – von den Fähigkeiten Bernadottes hörte und ihn kurzerhand adoptierte. 1818 bestieg der in Pau geborene Mann tatsächlich den Thron und ist somit der Urahn des heutigen schwedischen Königs. Im Museum lebt die Erinnerung an den kuriosen Werdegang Bernadottes fort.

Schloss von Pau (Chateau de Pau)

Die im Mittelalter begonnene und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweiterte Anlage thront hoch über dem Fluss, gleich mehrere wuchtige Türme konkurrieren um den Platz an der Sonne und werfen ihre Schattenspitzen an die Hofwand.

Im Innern des Schlosses ist das Musée National du Château de Pau untergebracht, ein Museum, in dem es in den prachtvollen „Saal der hundert Gedecke“ (Salle aux Cent Couverts) hineingeht mit seiner entsprechend voluminösen Tafel. Wie der Name schon sagt, fanden an dieser Tafel 100 Gäste Platz.

In diesem Raum erklärte Ludwig XIII. 1620 die Angliederung der Gebiete Béarn und Navarra an Frankreich. Im Geburtszimmer von Henri IV. steht ein gewaltiger Schildkrötenpanzer, der dem Säugling als Bett diente. In den weiteren Räumen verdienen neben den Möbelstücken besonders Wandteppiche und Gemälde Beachtung.

Musée National du Château de Pau
(November bis März 9.30-11.45 und 14-16.15 Uhr, April bis Mitte Juni 9.30-11.45 und 14-17 Uhr, Mitte Juni bis Mitte September 9.30-12.15 und 13.30-17.45 Uhr, Mitte September bis Ende Oktober 9.30-11.45 und 14-17 Uhr)

Musée Bernadotte
(geöffnet tgl. außer Montag, 10-12 und 14-18 Uhr)

Geht man an der Kirche um die Ecke, passiert man man zuerst das Hôtel de Gassion (1878) und erreicht wenig später den Boulevard des Pyrénées. Das Panorama ist bei guter Sicht schlichtweg phänomenal. Auf einer kleinen Orientierungstafel am Boulevard sind die Namen der Berge angegeben.
Hier am Beginn des Boulevards startet die Funiculaire, ein kleines historisches Bähnchen, das kostenlos die wenigen Meter Richtung Bahnhof hinab- und wieder hinauffährt.

Am anderen Ende des Boulevards liegt der Parc Beaumont, eine typisch englische Grünanlage. In dem von mehreren Spazierwegen durchzogene Park stehen eine ganze Reihe seltener Baumarten.
Am Eingang des Parks liegt das um 1900 erbaute Palais Beaumont ist als Kongresszentrum und Casino zweckentfremdet worden.

In der Rue Mathieu Lalanne, liegt mit dem Musée des Beaux-Arts eine weitere kulturelle Anlaufstation. In diesem Museum der schönen Künste sind viele Werke alter französischer, italienischer, spanischer und niederländischer Meister zu sehen. Unter den bekannten Namen stechen El Greco und Edgar Degas hervor.

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