Cambo-les-Bains

Cambo-les-Bains Pyrénées-Atlantiques Aquitaine Süd-Frankreich Cambo-les-Bains Pyrénées-Atlantiques Aquitaine Süd-Frankreich

Cambo-les-Bains Pyrénées-Atlantiques Aquitaine Süd-Frankreich

Das freundliche Heilbad Cambo-les-Bains (bask. Kanbo) ist eine französische Gemeinde im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Aquitaine in Südfrankreich.

Bild: Alte Türstürze, rotes Fachwerk - Wahrzeichen des Baskenlands (Harieta171, wikimedia)

Cambo-les-Bains hat 5000 Einwohner und besteht aus zwei Stadtteilen:

Der alte Kern Bas-Cambo mit baskischen Häusern und der reizenden kleinen Place du Fronton liegt unmittelbar am südlichen Ufer der Nive. Haut-Cambo, auf einem 50 m hohen Plateau über dem Flüsschen, strahlt behagliche Kurbadatmosphäre aus. Hier entspringen in einem südöstlich gelegenen Park auch die 22°C warmen, schwefel- und eisenhaltigen Quellen, für die Cambo seit dem 16.Jh. berühmt ist.

International bekannt wurde Cambo durch den Theaterautor Edmond Rostand (1868-1918), der um die Jahrhundertwende in den Thermalkurort kam, um eine Rippenfellentzüdnung auszukurieren, und dort blieb. Seine 1897 uraufgeführte Komödie „Cyrano de Bergerac“ war so erfolgreich, dass er 1903 mit nur 33 Jahren als jüngstes Mitglied aller Zeiten in die Académie Française aufgenommen wurde.

Im gleichen Jahr ließ er in seiner Wahlheimat westlich von Cambo auf einem Hügel die prächtige Villa Arnaga im neobaskischen Stil mit 40 Zimmern erbauen, das heutige Musée Edmond Rostand (April-Sept. tgl. 10-12.30 und 14.30-19 Uhr, Juli/Aug. Durchgehend, Okt. 14.30-18 Uhr).

Die schönen Gartenanlagen entwarf der Dichter selbst in Anlehnung an klassische französische Gärten. Die Inneneinrichtung zeigt luxuriöses Stilgemisch: Das Arbeitszimmer präsentiert sich im Empirestil, das Esszimmer im Stil Louis XVI., chinesisch das Rauchzimmer. Die mit Fresken dekorierte Empfangshalle diente auch als Bühne, Festsaal und Treffpunkt illustrer Gäste der Belle Époque wie Sarah Bernhardt, Gabriele d'Annunzio oder Pierre Loti.

Gute 10 km östlich liegen die Grottes d'Isturits et d'Oxocelhaya (Juli/Aug. tgl. 10-18 Uhr, sonst eingeschränkte Öffnungszeiten). Die beiden mehr als 20 m hohen Höhlen wurden nach ihrer Entdeckung 1930 durch eine Treppe verbunden und bergen bizarre Tropfsteinformationen sowie einige prähistorische Felsbilder und -ritzungen.

Bayonne, Biarritz und St. Jean de Luz und die herrlichen Sandstrände der Atlantikküste sind in 20 Minuten erreichbar. So kann man im Südwesten Frankreichs im Heilbad Cambo-les-Bains Urlaub und Wellness auf das Angenehmste mit Badeurlaub am Meer verbinden.

Office de Tourisme
avenue de la Mairie, Cambo-les-Bains
Tel. 05 59 29 70 25, Fax 05 59 29 90 77
www.cambolesbains.com

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