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Bugey und südliches Jura: Täler, Hochebenen und Rhône

Der Bugey bildet im Osten des Départements Ain einen Wechsel aus bewaldeten Höhen, eingeschnittenen Tälern und offenen Plateaus. Nantua und das Haut-Bugey stehen für die Jura-Höhen, während sich weiter südlich der Blick zum Rhône-Korridor und zum Grand Colombier öffnet. Der Überblick zum Département Ain ordnet diese Landschaft in die übrigen Teilräume ein.

Höhen, Täler und Aussichtspunkte

Im Haut-Bugey wechseln sich bewaldete Bergrücken und von Wasser geprägte Täler ab. Die Schluchten der Ain sind durch lange, hohe Karstfelsen gekennzeichnet; Aussichtspunkte geben Einblick in diesen markanten Abschnitt des Flusstals. Nantua ist ein geeigneter Bezugspunkt für den nördlichen Teilraum, während das Plateau d’Hauteville eine andere, höher gelegene Landschaftsperspektive bietet. Die Montagnes du Jura und das Plateau d’Hauteville sind im Winter nordisch geprägte Räume für Langlauf, Schneeschuhe und Rodeln.

Am südlichen Rand des Bugey erhebt sich der Grand Colombier über dem Rhône-Tal. Am Fuß des Berges liegt das Marais de Lavours, ein großes kontinentales Moor mit mehr als 4.000 erfassten Tier- und Pflanzenarten und Ramsar-Auszeichnung. Wege und Aussichtspunkte erschließen diese Natur, doch Schutzgebiet und Wetter bestimmen, welche Routen passen. Wer die Flusslandschaft über den Bugey hinaus verfolgen möchte, findet im Ratgeber zum Rhônetal eine ergänzende Einordnung.

Weinorte am Rhônehang

Auch die Weinberge machen die Unterschiede des Bugey sichtbar. Cerdon, Montagnieu und Belley bilden drei Produktionssektoren. Die Reben liegen meist zwischen 200 und 500 Metern Höhe, folgen steilen Hängen und reichen von Cerdon bis an den Rhône-Uferraum am Fuß des Grand Colombier. In Dörfern wie Mérignat, Saint-Sorlin-en-Bugey, Montagnieu, Vaux-en-Bugey, Vongnes und Cerdon prägen historische Winzerhäuser und kleine steinerne „Grangeons“ das Bild. Der AOC-Status des Bugey-Weins besteht seit 2009. Örtliche Anlaufstellen nennen die Tourismusinformationen für Ain.

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Nördlicher und südlicher Bugey

Für einen Aufenthalt lässt sich ein nördlicher Schwerpunkt um Nantua und das Haut-Bugey mit einem südlichen Tag an den Weinorten, am Grand Colombier oder am Marais de Lavours verbinden. Zwischen den Teilräumen liegen kurvige Straßen und Höhenunterschiede; Fahrzeiten sollten deshalb nicht allein nach der Luftlinie geplant werden. Wer aus dem Rhône-Tal anreist, kann den Bugey als Abstecher in eine deutlich hügeligere Landschaft einbauen. Die übergeordnete Seite zu Rhône-Alpes bietet den regionalen Zusammenhang.