Monieux liegt am Eingang der Gorges de la Nesque in einer bewirtschafteten Ebene mit Dinkelanbau und Lavendelfeldern. Wer Monieux für die eigene Reise auswählt, möchte vielleicht ein Hotel buchen.
Geografische Einordnung
Die Gorges de la Nesque bilden einen etwa 20 Kilometer langen Canyon, der an manchen Stellen mehr als 400 Meter tief ist. Wegen ihrer biologischen Vielfalt sind sie als Natura-2000-Gebiet anerkannt.
Zwischen Villes-sur-Auzon und Monieux verläuft eine malerische Straße durch Tunnel und über Bögen am Fels entlang.
Wege und Landschaft
Die Route „MONIEUX - Les gorges de La Nesque“ überquert die Nesque an einer Furt und steigt anschließend zur Chapelle Saint-Michel auf 624 Metern auf. Eine Rundwanderung bei Monieux ist 9 Kilometer lang und für geübte Wanderer geeignet.
Die Chapelle Saint-Michel d'Anesca ist ausschließlich zu Fuß erreichbar. Vom Belvédère de Monieux bietet sich ein Panoramablick auf den Rocher du Cire.
Mehrere Wanderwege ermöglichen die Erkundung des Mur de la Peste; einer dieser Wege verläuft in der Nähe der Gorges de la Nesque. Auf einer Route zum Mur de la Peste liegt der gesamte Weg oder ein Teil davon abseits markierter Wege und erfordert gute Orientierung.
Kultur und Geschichte
Die Chapelle Saint-Michel de Anesca ist ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert unter einem großen Felsüberhang. Die Église Saint-Pierre wurde im 12. Jahrhundert errichtet und bewahrt romanische Merkmale, darunter einen Chor mit einer eleganten oktogonalen Kuppel.
In Monieux befindet sich das Musée de la Truffe du Ventoux, das die schwarze Trüffel mit einer multisensorischen Tafel, didaktischen Tafeln und Filmen vermittelt.
Der Mur de la Peste ist ein 27 Kilometer langer, im 18. Jahrhundert aus Trockenmauerwerk errichteter Gesundheitsschutzwall, der sich von Monieux bis zu den Taillades an der Durance erstreckt.
Der Moulin Virgile in Monieux ist ein Beispiel für eine horizontale Wassermühle mit sogenanntem Rutenrad aus dem 18. Jahrhundert. Er war der zuletzt erbaute von sieben Mühlen in Monieux.
Die Chapelle Saint Roch wurde 1832 während einer Choleraepidemie nach einem kreisförmigen Grundriss wiederaufgebaut. Sie bietet eine sehr schöne Aussicht auf Monieux.
Besuch vor Ort
Der Plan d'eau de Monieux eignet sich zum Angeln und für Picknicks; Baden ist dort verboten. Die Chapelle Saint Roch ist ganzjährig geöffnet und für Besichtigungen zugänglich.
Ein mit didaktischen Tafeln ausgestatteter Rundgang in Monieux vermittelt die Geschichte des Ortes.
Weitere Orte: Visan, Saint-Hippolyte-le-Graveyron, Morières-Lès-Avignon, Villars, Lacoste, Bollene, Lagnes, Sablet