Ampus ist eine Station des touristischen Rundwegs Villages de Caractère du Var und eine Station der Kulturroute Monastères du Var.
Auch die Entscheidung, ein Hotel zu buchen, gehört zur persönlichen Reiseplanung nach Ampus.
Landschaft
Ampus liegt auf einer Anhöhe über der Nartuby-Schlucht.
Kultur
Die Chapelle Notre-Dame de Spéluque in Ampus stammt aus dem 10. Jahrhundert. Sie ist als historisches Denkmal („Monument historique“) klassifiziert; die Einstufung erfolgte per Erlass vom 26. Juni 1990.
Die Église Saint-Michel d’Ampus war ursprünglich die Kapelle der feudalen Burg und trug damals das Patrozinium Mariä Himmelfahrt. 1728 und 1762 erhielt sie nacheinander zwei weitere Kirchenschiffe.
Das Oppidum de l’Englugi in Ampus soll in der keltoligurischen Zeit eine regelrechte Stadt gebildet haben. Der Dolmen de Marencq zeugt von der Anwesenheit einer Gemeinschaft in der Umgebung seit mehr als 4.000 Jahren. Eine von Jean Courtin durchgeführte Restaurierung gab dem Dolmen de Marencq seine ursprüngliche architektonische Gestalt zurück.
Geschichte
Die voie Aurélienne, eine römische Straße zwischen Fréjus und Riez aus gallorömischer Zeit, ist zwischen den Ortsteilen Le Bosquet und La Grange in Ampus noch sichtbar. Ampus liegt an einer Nebenstrecke der Via Aurelia zwischen Fréjus und Riez.
Abschnittsweise ist die voie Aurélienne 6 Meter breit; am Hang zwischen Olves und Ste-Anne d’Ampus ist sie in den Hang geschnitten und durch eine Trockensteinmauer gestützt.
Wege und Tradition
Der Chemin de Croix d’Ampus umfasst 14 in den Fels eingelassene und glasierte Stationen. Er wurde von Geoff Hindry am Standort der ehemaligen feudalen Burg angelegt und führt bis zur Grotte. Der Chemin de croix et point de vue ist ganzjährig täglich zugänglich.
Der Chemin de l’eau macht die Nutzung des 500 Jahre alten Kanals von Fontigon erlebbar. Jedes Jahr zur Zeit der Transhumanz ziehen große Schafherden auf den „drailles“ durch Ampus.