Villeurbanne zwischen Stadtgeschichte und Natur
Unterkünfte in Villeurbanne
Villeurbanne zwischen Stadtgeschichte und Natur
Villeurbanne verbindet markante Stadtgeschichte mit einem großen Naturraum. Das Viertel Gratte-Ciel wurde 1934 eingeweiht. Im Nouveau Centre dieses Viertels zeigte sich eine umfassendere Stadtpolitik, die einen industriell geprägten Vorort in eine moderne Stadt verwandeln sollte. Gratte-Ciel ist außerdem als „Patrimoine du XXe siècle“ ausgezeichnet. Für Sie wird der Wandel der Stadt damit an einem konkreten Viertel nachvollziehbar.
Kulturorte mit eigener Geschichte
Le Rize ist eine Kultur- und Forschungseinrichtung, die im Februar 2008 eröffnet wurde. Auf 2.600 m² vereint Le Rize eine Mediathek, das Stadtarchiv sowie kulturelle und pädagogische Räume. Das Institut d’art contemporain zählt zu den ersten Zentren für zeitgenössische Kunst in Frankreich. Es befindet sich in einer ehemaligen Schule vom Typ Jules Ferry, die in den 1890er-Jahren errichtet wurde. Einen deutlich älteren Akzent setzt die Kirche Sainte-Athanase: Sie ist das älteste Monument von Villeurbanne, ihre ältesten Bauteile stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Theater, Kino und besondere Besuchsformate
Auch die darstellenden Künste gehören zum kulturellen Bild der Stadt. Das Théâtre National Populaire erhielt 1963 die Bezeichnung „Centre dramatique national“. 1972 wurden der Name und das Emblem des Théâtre National Populaire an das Théâtre de la Cité in Villeurbanne übertragen. Das Théâtre National Populaire ist mit der Métro-Linie A über die Haltestelle Gratte-Ciel und mit der Straßenbahnlinie T6 über die Haltestelle Hôtel de Ville – TNP erreichbar.
Im Kino Le Zola finden jedes Jahr mehrere Festivals, Begegnungen und thematische Wochen statt. Le Zola ist das letzte erhaltene von rund zwanzig Kinos, die während der Zwischenkriegszeit in Villeurbanne bestanden. Das Institut d’art contemporain bietet Kurzbesichtigungen, Familienführungen und Führungen in französischer Gebärdensprache an. So lassen sich Film, zeitgenössische Kunst und unterschiedliche Formen der Kulturvermittlung in die persönliche Reiseplanung einbeziehen.
Radweg und Naturraum
Der Parc de la Feyssine bildet den grünen Gegenpol zur Stadtgeschichte. Er umfasst 41 Hektar und bildet einen großen Naturraum. Durch den Park führt die ViaRhôna, ein Radweg vom Genfersee bis zum Mittelmeer. Für Spaziergänge, Bewegung und längere Radtouren stehen dort 8 km Wege sowie ein Fitnessparcours zur Verfügung. Die Verbindung aus ViaRhôna, Wegen und Naturraum spricht besonders Reisende an, die kulturelle Besichtigungen mit Radfahren oder Bewegung im Freien verbinden möchten.
Schwerpunkte für Ihre Orts- und Hotelwahl
Wenn Sie ein Hotel in Villeurbanne auswählen, können Sie zunächst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festlegen. Gratte-Ciel, Le Rize, das Institut d’art contemporain, Sainte-Athanase, das Théâtre National Populaire und Le Zola stehen für Stadtentwicklung, Geschichte, Kunst, Theater und Film. Der Parc de la Feyssine und die ViaRhôna setzen einen anderen Akzent mit Naturraum, Wegen und Radfahren. Diese klar unterscheidbaren Themen helfen Ihnen, Ihre Reise nach dem eigenen Tempo und den Interessen Ihrer Familie oder Ihres Partners zu planen.
Weitere Orte zur eigenen Auswahl: Le Breuil, Messimy, Jullié, Jonage, Lissieu, Aigueperse, Courzieu, Ouroux.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rhône.