Vertaizon bewahrt markante Zeugnisse seiner mittelalterlichen Vergangenheit.
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Geschichte
Auf dem Vulkankegel von Vertaizon stand im 10. Jahrhundert eine Feudalburg; ihr Herr konnte von dort aus das Alliertal und die Limagne überwachen. Vom befestigten Areal von Vertaizon ist an der Nordseite ein Teil mit vier Rundtürmen erhalten.
Von der ehemaligen Notre-Dame-Kirche sind die Krypta und das Nordportal erhalten; der Chor, die beiden Seitenkapellen und der Glockenturm sind noch intakt. Die ehemalige Kirche wurde im 11. Jahrhundert aus Arkose auf den Fundamenten der Burgkapelle errichtet. Erhalten sind das ruinöse romanische Langhaus mit den quadratischen Pfeilerbasen und zwei Arkaden, während der Chor im gotischen Stil aus dem späten 13. Jahrhundert stammt.
Die ehemalige Notre-Dame-Kirche wurde 1926 in das Inventar der Historischen Denkmäler aufgenommen und 1982 als Historisches Denkmal klassifiziert.
Natur
Der Puy de Mur ist Vertaizon zugeordnet; am Puy de Mur sind 325,6 Hektar als „Espace Naturel Sensible d’Initiative Locale“ ausgewiesen. Auf dem Puy de Mur befindet sich außerdem eine von einer Einfriedung umschlossene Feudalmotte; die Einfriedung ist etwa 1,5 km lang. Zum Puy de Mur gehört die romanische Kapelle Sainte Marcelle.
Der markierte Weg „Autour du puy de Mur“ beginnt in Vertaizon. Der markierte Rundweg ist 14 km lang und verfügt über sechs thematische Tafeln zu Fauna, Flora, ländlichem Kulturerbe, Archäologie, Geologie und natürlichen Lebensräumen.
Routen
Die Route „Le puy de Pileyre“ führt durch Vertaizon.