Die Vauban-Fortifikationen von Briançon stehen seit 2008 auf der UNESCO-Welterbeliste.
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Kultur
Zur historischen Bausubstanz gehört die ehemalige Collégiale Notre-Dame, heute Pfarrkirche Notre-Dame und Saint-Nicolas. Sie wurde von 1705 bis 1718 nach Plänen Vaubans errichtet; die Bauzeit fällt in das erste Viertel des 18. Jahrhunderts. Durch Erlass vom 14. Oktober 1931 wurde die ehemalige Collégiale Notre-Dame, Saint-Nicolas als historisches Denkmal eingestuft.
Die Vauban-Stadtmauer von Briançon erstreckt sich über fast drei Kilometer und ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Der Zugang zum Fort des Salettes ist geregelt und nur im Rahmen einer Führung möglich.
Das Fort du Château wurde im 19. Jahrhundert von einer alten Burg in ein echtes Fort umgewandelt. Es kann im Rahmen einer geführten Entdeckungstour mit den Kultur- und Denkmalführern von Briançon besichtigt werden. Bei einem Besuch des Fort du Château bietet sich ein Panorama über die Täler des Briançonnais, die zum Welterbe gehörenden Forts und die Stadt.
Das Magasin à poudre du Château ist ein gut erhaltenes, zwischen 1692 und 1700 errichtetes Pulvermagazin und kann besichtigt werden. Das Centre d'Art Contemporain plant jährlich zwei Gruppenausstellungen, eine im Sommer und eine im Winter, die jeweils etwa drei Monate dauern.
Natur und Wege
Die Maison du Parc national des Ecrins - Briançonnais stellt Besuchern kostenlose Dokumentationen, Karten und Topo-Guides zur Verfügung. Die Via Guisane verläuft zwischen Briançon und Chantemerle durch den Wald und entlang von Kanälen und dem Fluss Guisane.
Die Route „53 - Le Tour des Forts de Briançon“ führt rund um Briançon in der Nähe zahlreicher Vauban-Forts vorbei. Vom Chemin de ronde aus bietet sich ein eindrucksvolles Panorama.
Orientierung
Briançon ist über die N94 aus Richtung Italien oder Gap, über die A51 aus Richtung Marseille und über die D1091 aus Richtung Grenoble auf der Straße erreichbar.