Marguestau wird als ehemalige westgotische Festung dargestellt. Wer seine Reise individuell zusammenstellt, kann dabei auch den Wunsch, ein Hotel zu buchen, mit Marguestau verbinden.
Kultur
Das ehemalige Kastell von Marguestau bewachte einst die von Réans nach Westen führende Römerstraße. Von diesem ehemaligen Kastell sind heute nur wenige Überreste erhalten.
Die Église Notre-Dame de la Nativité besitzt einen quadratischen, an allen vier Seiten mit Holzschindeln verkleideten Glockenturm, der nahezu bündig mit der Westfassade aufragt. Ihre halbkreisförmige Apsis hat ein schiefergedecktes Pyramidendach, eine Génoise-Ziertraufe und zwei rundbogige Fenster. Der Zugang zur Kirche erfolgt im Südwesten durch einen Pultdachvorbau, der ein rundbogiges Portal beherbergt.
An der Ecke der Straße zur Kirche befindet sich ein kleines, Notre-Dame de Lourdes gewidmetes Oratorium. In Marguestau befindet sich außerdem ein Taubenschlag im Armagnac-Stil mit quadratischem Grundriss und Fachwerk.
Natur
Marguestau gehört zu den zwölf Gemeinden, die in das Natura-2000-Gebiet „Étangs de l'Armagnac“ einbezogen sind.
Wandern
Der Rundwanderweg „L'Église du Pin, Le Cabana et Marguestau“ führt durch Wälder und Weinberge sowie durch das Dorf Marguestau.
Geografische Einordnung
Die Cathédrale Saint-Jean-Baptiste d'Aire befindet sich im weiteren regionalen Umfeld von Marguestau.
Weitere Ortsseiten: Castillon-Massas, Gensac, Plaisance, Miradoux, Monclar-Sur-Losse, Berdoues, Monguilhem, Aux-Aussat