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Payzac: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Payzac

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das gesamte Gemeindegebiet von Payzac ist als Site Patrimonial Remarquable (SPR) anerkannt. Damit sind alle alten Weiler des Gemeindegebiets geschützt. Zugleich prägt die besondere Topografie den Ort mit dauerhaft vorhandenen Aussichtspunkten und aufeinanderfolgenden Landschaftsebenen. Die Wege durch das gesamte Gemeindegebiet sind von kleinen Kulturerbeelementen und einer charakteristischen Vegetation gesäumt.

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Geschichte und Kultur

Historisch machten Pilger, die zum großen Wallfahrtsort Notre-Dame du Puy unterwegs waren, in Payzac Halt; damals wurde der Ort als Payjacum bezeichnet. Ein bedeutendes Bauwerk ist die Chapelle funéraire Notre-Dame des Sept Douleurs, die der Lyoner Architekt Pierre Bossan entwarf und die zwischen 1852 und 1865 errichtet wurde. Die Statuen und Terrakottamotive der ersten elf Stationen des halbrunden Kreuzwegs an der Kapelle stammen vom Lyoner Bildhauer Joseph-Hugues Fabisch. Die Kapelle wurde außerdem 1982 als Kulturerbe eingetragen.

Mit der Route „Les Grès du Trias“ verbindet sich in Payzac ein geologisches und paläontologisches Thema: Zu sehen sind dort etwa dreißig Dinosaurierspuren in triassischem Sandstein sowie vier seltene Fuß-Hand-Fährten. Die in Payzac gefundenen Dinosaurierspuren werden Coelurosaurichnus grancieri zugeordnet, einer Art, die der Darstellung zufolge andernorts unbekannt ist.

Landschaft

Die Agrarlandschaft von Payzac ist von terrassierten Weinbergen und Olivenfeldern geprägt. Diese Elemente begegnen auch auf der VTT-Runde „Au grés de Brès“: Die Strecke folgt roten und grauen Sandsteinformationen sowie mit Olivenbäumen oder Reben bepflanzten Terrassen, führt durch Kiefern- und Steineichenwälder und bietet Panoramablicke.

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Wege und Entdeckungen

Die einfache Rundwanderung „Les Grès du Trias“ ist 5,9 Kilometer lang, dauert etwa zwei Stunden und beginnt und endet an der Salle des fêtes de la Blache in Payzac. Für Fahrräder gibt es die VTT-FFC-Route Nr. 32 „Au grés de Brès“, eine 9,4 Kilometer lange Rundstrecke mit einer Dauer von etwa eineinhalb Stunden, die ebenfalls an der Salle des fêtes de La Blache in Payzac beginnt und endet. Die Radroute führt an der Kirche Saint Hyppolite de Brès vorbei, die für ihre ungewöhnliche Bauweise aus rotem Sandstein bekannt ist.

„Butinez en famille – Randoland Payzac“ ist eine kostenlose Schnitzeljagd mit drei Altersstufen: 4 bis 6 Jahre, 7 bis 9 Jahre und ab 10 Jahren. Sie ist in den Tourismusbüros von Joyeuse oder Les Vans erhältlich. Eine weitere Entdeckung bietet „Sur les traces des premiers dinosaures“ mit fossilierten Fußabdrücken im Innen- und Außenbereich. Die als wissenschaftlich bedeutend beschriebene Sammlung umfasst mehr als 470 Abdrücke und wird als in Frankreich äußerst selten beschrieben. Besucher können dort selbst einen Abguss von einem der Dinosaurierfußabdrücke anfertigen und mitnehmen.

Lokaler Charakter

Für die Weinbaulandschaft von Payzac werden Gamay, Merlot und Chatus als wichtigste Rebsorten genannt. In der Olivenölproduktion teilen sich Blanche de Payzac und Rougette die Bezeichnung als genannte Olivensorten.

Weitere Orte: Saint-Laurent-Du-Pape, Alboussière, Saint-Jeure-d'Ay, Pailharès, Boucieu-le-Roi, Saint-Étienne-De-Lugdarès, Saint-Alban-En-Montagne, Sécheras

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardèche.

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