Lespéron ist der Geburtsort des Troubadours Perdigon, der dort um 1170–1175 geboren wurde. Durch das Dorf verlief im 12. und 13. Jahrhundert außerdem der historische Chemin de Régordane, der von Saint-Gilles du Gard nach Le Puy-en-Velay führt – zwei bedeutenden Pilgerorten.
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Kultur und Geschichte
Die Eglise de Lespèron ist eine denkmalgeschützte romanische Kirche; ihre erste bekannte Erwähnung stammt aus dem 11. Jahrhundert. Sie besteht aus sorgfältig gefügten polychromen Steinen und ist ganzjährig täglich geöffnet und kostenlos zu besichtigen.
Der Turm von Concoules ist etwa 20 Meter hoch, misst zehn Meter pro Seite und besteht aus sorgfältig gefügten Granitsteinen. Er liegt wenige hundert Meter vom Dorf entfernt.
Wandern
Die Wanderroute Mauras–Lespéron ist mittelschwer, 7,6 Kilometer lang und dauert drei Stunden. Sie ist ein PR-Rundweg mit jeweils 189 Höhenmetern Auf- und Abstieg und beginnt und endet am Dorfplatz von Lespéron.
Natur
Zu Beginn der Wanderung Mauras–Lespéron ist der Vulkan von Lavillatte sichtbar; heute ist er ein Puzzolan-Steinbruch. Der Mauras-Lespéron-Weg führt oberhalb des Tals der Espézonnette. Der Fluss ist noch unberührt und fischreich und beherbergt Bachforellen.
Kulinarisches
Bei Les abeilles de Jojo et Angy werden Entdeckungstage an den Bienenständen angeboten; dort sind auch Verkostungen möglich.
Weitere Ortsseiten: Coucouron, Ribes, Tauriers, Saint-Maurice-d'Ibie, Sampzon, St-Remeze, Vagnas, Privas