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Häfen im Var: Saint-Tropez und Cavalaire im Vergleich

Beim Segeln im Var sind Saint-Tropez und Cavalaire-sur-Mer zwei Hafenorte an der Mittelmeerküste. Für Segler unterscheiden sich ihre Häfen vor allem durch die ausgewiesenen Bootsmaße und die Ankunftsorganisation. Der Überblick zu Häfen an der Provence und Côte d’Azur ordnet weitere Liegeplätze entlang der Küste ein; Küsten und Landschaften beschreibt die geografischen Abschnitte der Region.

Saint-Tropez: Maße und Anlegen

Der Hafen Saint-Tropez gibt eine Kapazität von 729 Liegeplätzen an. Die technischen Angaben unterscheiden einzelne Bereiche: Im Bassin Jean Lescudier sind Boote unter 25 Metern und Tiefgänge von 2,5 bis 5,5 Metern vorgesehen; die Liegeplätze nutzen Mooringleinen. Am Môle d’Estiennes d’Orves sind Boote unter 80 Metern und Tiefgänge von 3 bis 5,5 Metern aufgeführt, dort wird längs am Kai festgemacht. Im Vieux Port nennt der Hafen Boote unter 50 Metern und denselben Tiefgangsbereich wie im Bassin Jean Lescudier; als Anlegearten werden Festmacherboje oder Ankern aufgeführt. Der Môle Jean Réveille ist für Boote unter 30 Metern und drei Meter Tiefgang beschrieben, ebenfalls mit Mooringleinen.

Für die Ankunft ist UKW-Kanal 9 angegeben. Nach dem Anlegen erfolgt die Registrierung am Empfang der Capitainerie; dafür sind die Schiffspapiere und der Versicherungsnachweis mitzubringen. Sanitäranlagen am Empfangskai stehen nach der Registrierung mit Zugangscode zur Verfügung. Der Hafen nennt außerdem eine Tankstelle und einen technischen Bereich mit Slipanlage, Kran und Pflegeeinrichtungen. Wasser- und Stromanschlüsse befinden sich an den Liegeplätzen.

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Cavalaire: Größenbereich und Kontakt

Port Héracléa in Cavalaire nennt 1.100 Liegeplätze für Boote von 7 bis 24 Metern. Die Capitainerie ist auf UKW-Kanal 9 erreichbar. Für die Kontaktaufnahme führt der Hafen die Telefonnummer 04 94 64 17 81 und die Position 43°10,4′ N / 06°32,3′ E an. In Saint-Tropez hängt die passende Liegestelle zusätzlich vom Tiefgang und von der Anlegeart ab.

Wer einen Segelkurs oder einen Club sucht, findet regionale Anlaufstellen bei Segelschulen und Segelclubs. Für einen Törn ohne eigenes Boot beschreibt Segelcharter und Mitsegeln passende Möglichkeiten.