Saint-Franc verbindet religiöse Baugeschichte, lokale Erinnerung und markante Landschaften. Wer ein Hotel in Saint-Franc buchen möchte, kann diese Besonderheiten bei der Reiseplanung berücksichtigen.
Kultur und Geschichte
Das Oratorium Notre-Dame du Châtelard wurde 1872 eingeweiht. Die dortige Statue schuf der Bildhauer Louis Rochet (1813–1878) im Jahr 1862. Das Oratorium bietet zudem ein bemerkenswertes Panorama auf die umliegenden Landschaften.
Die heutige Kirche von Saint-Franc wurde zwischen 1900 und 1902 errichtet und ersetzte eine ältere Kirche, die im Weiler Châtelard lag. Die Chapelle de Corbeau de Vaulserre war die südliche Kapelle der ehemaligen Pfarrkirche von Saint-Franc; diese Pfarrkirche wurde 1730 errichtet. Die Kapelle blieb erhalten, als 1902 die neue Kirche errichtet wurde. Vor ihrem Eingang stehen die Überreste eines auf 1437 datierten mittelalterlichen Kreuzes.
Die Croix Charvet wurde am 27. März 1866 errichtet, um das Andenken an das Opfer eines tragischen Ereignisses in der Ortsgeschichte zu ehren. Saint-Franc erhielt 2010 von der ANPCEN das Label „village étoilé“ mit der Höchstwertung von fünf Sternen für seine Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung.
Landschaft und Natur
Saint-Franc verfügt über 12 Hektar Feuchtgebiete. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf 725 Metern am Oratorium Notre-Dame du Châtelard. Saint-Franc ist eine zu 35 % bewaldete Gemeinde mit mehreren Weilern.
Vor seiner Einmündung in die Rhône hat der Guiers eine eindrucksvolle Schlucht in den letzten Kalkstein-Ausläufer eingeschnitten. Der Guiers Vif und der Guiers Mort vereinigen sich zum Fluss Guiers.
Aktivitäten
Der Canyon des Gorges de Chailles ist als Abenteuerterrain für erfahrene Teilnehmer eingestuft. Er hat das Niveau perfectionnement und ist ab 12 Jahren geeignet.
La Motte-Servolex, Jarsy, Méribel-Mottaret, La Bauche, Doucy-en-Bauges, Viviers-Du-Lac, Villard-Sur-Doron und Saint-Pancrace.