Saint-Priest-en-Jarez: Museum, Sakralbauten und Eisenbahngeschichte
Unterkünfte in Saint-Priest-En-Jarez
File:Accès parking inutilisé à Saint-Priest-en-Jarez.jpg
Foto: Touam (Hervé Agnoux) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
In Saint-Priest-en-Jarez befindet sich das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne Métropole an der Rue Fernand Léger in 42270 Saint-Priest-en-Jarez.
Museum
Im MAMC+ können Besucher die Ausstellungen in Begleitung eines Vermittlers entdecken. Ausstellungstagebücher liegen am Museumsempfang und in den Ausstellungsräumen bereit; auch mit ihnen können Besucher die Ausstellungen entdecken. Bei der Begleitung ist eine vermittelnde Person einbezogen, während die Ausstellungstagebücher eine schriftliche Beschäftigung mit dem Gesehenen ermöglichen. Die beiden Formate setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Das eine verbindet den Ausstellungsbesuch mit Gespräch und Vermittlung, das andere mit eigenen Notizen und schriftlichen Hinweisen.
Für die Wahrnehmung der Ausstellung stehen damit ein Gesprächsformat und eine schriftliche Beschäftigung nebeneinander. Die Wahl zwischen Vermittlung und eigenen Notizen beschreibt zwei unterschiedliche Zugänge, ohne die Ausstellung auf nur eine Betrachtungsweise festzulegen.
Kultur
Auf dem Gebiet von Saint-Priest-en-Jarez liegt die Pont du premier chemin de fer, die durch einen Erlass vom 4. Oktober 2001 als historisches Monument geschützt ist. Sie wurde 1827 erbaut; ihr Bogen wird vom kleinen Bach Riotord durchquert. Als erhaltenes Bauwerk steht sie mit der Saint-Étienne–Andrézieux-Bahnlinie in Verbindung, die laut der Gemeinde als Frankreichs erste Eisenbahnlinie durch Saint-Priest-en-Jarez führte.
Die Kirche Saint-Priest wurde von 1850 bis 1852 im romano-byzantinischen Stil erbaut. Die Chapelle du Clos Bayard besitzt Glasfenster aus dem Jahr 1866, die von Jean-Baptiste Barrelon geschaffen wurden. Die Kapelle selbst wurde Ende des 19. Jahrhunderts, vermutlich um 1865, im neugotischen Stil erbaut; an ihrer Fassade und an der polychromen Marienstatue sind noch Spuren von Anstrich und Farbigkeit sichtbar.
Vier 1823 gegossene Glocken gehörten zur früheren Kapelle von Saint-Priest. So stehen in Saint-Priest-en-Jarez ein geschütztes Eisenbahnrelikt, eine Kirche und eine Kapelle mit jeweils eigener Bau- und Ausstattungsgeschichte nebeneinander. Die Jahreszahlen reichen dabei von den 1823 gegossenen Glocken über die Brücke von 1827 bis zu den Bau- und Gestaltungsphasen der Sakralbauten im 19. Jahrhundert.
Landschaft
Der Crêt de Saint-Priest mit seiner Orientierungstafel besteht aus einer Wechselfolge kohleführender Sedimente, die etwa 300 Millionen Jahre alt sind. Der Crêt de Saint-Priest gilt als Quarzvorsprung, der durch die Veränderung des Gebiets unter dem Einfluss kieselsäurereicher Thermalwässer entstand. Damit treffen an diesem Ort geologische Zeiträume und die sichtbare Landschaft des Crêt de Saint-Priest aufeinander.
Bei Hotelangeboten für Saint-Priest-en-Jarez können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachtet werden. Diese Angaben bilden eine eigene Planungsebene neben den kulturellen und geologischen Themen, ohne deren Reihenfolge oder Gewichtung vorwegzunehmen. Für den Vergleich bleiben damit Aufenthaltsdaten, Raumwahl und Bedingungen als voneinander getrennte Angaben lesbar.
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