Saint-Firmin liegt am Eingang des Valgaudemar-Tals am rechten Ufer der Séveraisse. Rund um das Dorf und seine Weiler gibt es zahlreiche Wanderwege. Saint-Firmin liegt an der Route Napoléon. Diese Strecke nahm Napoleon Bonaparte im Februar und März 1815 von Golfe Juan nach Grenoble.
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Landschaft und Wege
Saint-Firmin ist eine Mitgliedsgemeinde des Parc national des Écrins und zugleich Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen im oberen Valgaudemar-Tal. Die RD285A zweigt am Fuß von Saint-Firmin von der RN85 ab. In der Séveraisse wird geangelt.
Der Sentier découverte du Château fort ist ein 3,4 km langer, sehr einfacher Rundweg mit Start in Saint-Firmin. Unterwegs bietet er zahlreiche Panoramen über den Dévoluy und den unteren Champsaur. Informationstafeln stellen die dort vorkommenden Waldbaumarten vor. Auf den Höhen von Saint-Firmin bietet außerdem der Tour du Brasque ein Panorama über den Eingang des Tals und den Dévoluy.
Hautes Herbes bietet ethnobotanische Spaziergänge an, bei denen man lernt, Bergpflanzen zu bestimmen.
Kultur und Geschichte
In den Weilern der Gemeinde Saint-Firmin gibt es zahlreiche Brotöfen. Unter dem Bodenbelag der Église de Saint-Firmin wurde ein christliches Grab aus dem 6. oder 7. Jahrhundert entdeckt. Der heutige Chor und das heutige Langhaus der Kirche stammen aus dem Jahr 1862.
Das Château fort de Saint-Firmin wurde 1377 erbaut und schützte die Bewohner während des Hundertjährigen Krieges.
Die Filature du Valgaudemar wurde 1830 gegründet. Heute bietet sie Besichtigungen an, bei denen die Arbeit des Spinners vorgestellt wird.
Lokale Erzeugnisse
Die Maison de pays du Valgaudemar bietet den Direktverkauf von Erzeugnissen von mehr als 90 lokalen Produzenten und Handwerkern an. Bei Workshops von Hautes Herbes werden wild gesammelte Pflanzen zu einem gemeinsamen Aperitif verarbeitet.