Von Névache aus ist die Haute vallée de la Clarée ohne Schwierigkeiten erreichbar. Das Hochtal ist seit 2010 als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen. Im Massif des Cerces leben Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere.
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Kultur und Geschichte
Im Weiler Plampinet steht die Chapelle Notre-Dame-des-Grâces. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert, enthält gut erhaltene Wandfresken und ist seit 1928 als historisches Denkmal eingestuft. Die ältesten Wandbildtafeln in der Kapelle stammen aus dem Jahr 1450. Für Besucher ist die Chapelle Notre-Dame-des-Grâces im Rahmen geführter Besichtigungen oder nach vorheriger Reservierung zugänglich.
Ebenfalls in Plampinet befindet sich die Kirche Saint-Sébastien. Sie wurde 1510 im romanischen Stil erbaut und ist seit 1991 als historisches Denkmal eingestuft. In ihrem Inneren bewahrt sie 20 Wandbildtafeln aus dem 16. Jahrhundert, die chronologisch die Passion Christi darstellen. Die Kirche Saint-Sébastien ist für Besucher im Rahmen geführter Besichtigungen oder nach vorheriger Reservierung zugänglich.
Im Clarée-Tal gibt es etwa 30 bemalte Sonnenuhren an den Fassaden von Häusern. Einige davon können zwischen La Vachette und Névache-Ville-Haute besichtigt werden.
Wintersport und Bergaktivitäten
Das Nordikgebiet von Névache bietet Langlaufloipen für Anfänger sowie für erfahrene Langläufer. Zwischen Plampinet und Névache verfügt es über 45 Kilometer präparierte Langlaufloipen.
Die Klettergebiete rund um Plampinet bieten mehr als 100 Routen mit Schwierigkeitsgraden von 3C bis 8A. Hinter dem Dorf Plampinet weist der Canyon des Acles entlang von Kaskaden Rutschen und Abseilstellen auf.
Der Col de l'Échelle liegt auf 1.762 Metern, verbindet das Clarée-Tal mit Italien und ist die Route zur Vallée Étroite. Im Winter wird der Pass von Langläufern genutzt.