Zur Geschichte von Brens gehört das Château de Brens, das 1325 von Truppen des Dauphins der Viennois zerstört wurde, die durch Truppen des Grafen von Genf verstärkt worden waren. Die Gemeinde Bons-en-Chablais bezeichnet Brens als eine der drei Gründungsgemeinden des Gebiets.
Kultur und Geschichte
Das rekonstruierte Château de Brens wurde 1569 von Louis de Sales, Seigneur de Montpiton und du Vuaz, gemeinsam mit seinem Bruder François, Seigneur de Novel, de Boisy und de la Thuile, als Miteigentum erworben. François war der Vater des heiligen François de Sales. Vom Château de Brens ist heute nur noch ein stark umgebauter Wohnbau erhalten. Im Gelände lassen sich der von den Gräben nachgezeichnete quadratische Grundriss der Burg sowie die Basen von vier runden Türmen erkennen.
Das erste religiöse Gebäude in Brens stammt aus den Jahren 518–520 und war bereits dem heiligen Mauritius geweiht. Der heutige Glockenturm und das Kirchenschiff der Église Saint-Maurice wurden zwischen 1863 und 1868 errichtet. Saint François de Sales hielt sich vermutlich drei bis fünf Jahre im Château de Brens im Chablais auf und konnte von dort die Schönheit des Genfersees bewundern.
Ein Hotel in Brens zu buchen, gehört zur individuellen Reiseplanung.
Radverbindungen
Die 38,6 Kilometer lange Radverbindung Annemasse–Thonon führt über Brens, wo sie sich vom Tour des Voirons und vom Circuit de la Vallée Verte trennt. Die Radrundschleife Tour des Voirons weist in Brens eine Trennung von der Verbindung Annemasse–Thonon-les-Bains (Nr. 23) auf.
Die Radverbindung Annemasse–Thonon umfasst den Wald von Brens und bietet Aussichtspunkte auf den Genfersee. Sie ist im Rahmen des Plans Haute-Savoie Vélo vom Département Haute-Savoie ausgeschildert. Brens ist außerdem ein Kreuzungspunkt mit dem Circuit de la Vallée Verte, Route Nr. 28.
Die Radverbindung Thonon–Annemasse ermöglicht bei einer Rückfahrt mit dem Zug auch einen Ausstieg auf halber Strecke in Bons-en-Chablais oder Machilly.