Gragnague: Hotels und Unterkünfte
Gragnague zeigt sich über seine Ortsgeschichte, Kunstbezüge und Wege am Girou. Wer ein Hotel in Gragnague buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur
Der Place Bellegarde ist einer der beiden großen Plätze, um die sich das Ortszentrum von Gragnague gruppiert. Er gilt als typisch für die Region und weist einige schöne Häuser im Toulouser Stil auf. Am Rand des Gemeindegebiets von Gragnague überragt das Château de Degrés das Tal; es wurde 1767 wiederaufgebaut.
Die Kirche Saint-Vincent de Gragnague wurde an der Stelle der Kapelle des im 17. Jahrhundert errichteten Schlosses von Gragnague erbaut, das 1793 zerstört wurde. Eine frühere Saint-Vincent-Kapelle nahe dem Friedhof wurde 1570 während der Religionskriege von Hugenotten niedergebrannt. Der Mauerglockenturm der Kirche Saint-Vincent de Gragnague beherbergt drei Glocken.
Auch der Maler Édouard Debat-Ponsan ist mit Gragnague verbunden: Von 1880 bis 1900 verbrachte er Ferien auf dem Familienanwesen Préousse. Während seiner Aufenthalte in Gragnague malte er intime Porträts, Landschaften und Szenen des Landlebens, darunter die Weinlese in Gragnague, die Girou-Ebene bei Gragnague und die Kirche von Gragnague.
Natur
Die Ronde des Berges ist ein 8,5 Kilometer langer Weg zum Wandern oder Mountainbiken. Sie beginnt am Place Bellegarde, führt durch die Girou-Ebene und verläuft auf der Hälfte ihrer Strecke entlang der Flussufer. Die Ronde des Berges gilt als leicht zugänglich, weist nur geringe Höhenunterschiede auf und verläuft überwiegend auf Erdwegen, die teilweise geschottert sind.
Wegen der Bauarbeiten an der A69 ist die Ronde des Berges vorübergehend geschlossen und entlang des Girou nicht begehbar. Der Girou bei Gragnague gilt als bei Anglern beliebter Fluss.
An der Chaussée von Gragnague sind noch Reste der Pfeiler, die die Schleusentore trugen, sowie Teile der Zugangsbrücke zu den Mechanismen sichtbar. Die ehemalige Mühle unterhalb der Kirche von Gragnague am Chemin de la Fontaine diente früher zum Mahlen von Getreide. Die Fontaine am Chemin de la Fontaine führt weiterhin Wasser; dort sind außerdem die Ruinen der steinernen Umfassungsmauer des ehemaligen feudalen Schlosses sichtbar.
Das interkommunale Fremdenverkehrsamt der Coteaux du Girou bietet touristische Informationen an. Vom Bahnhof Gragnague ist es in weniger als 20 Minuten zu Fuß erreichbar.
Weitere Ziele: Mauvaisin, Cardeilhac, Cintegabelle, Montjoire, Le Fousseret, Aurignac, Roques, Donneville.
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