Magagnosc wird erstmals in schriftlichen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1155 erwähnt. Der Ort war eine befestigte Siedlung, die in der Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt wurde. Ein Hotel in Magagnosc zu buchen, kann Teil der eigenen Reiseplanung sein.
Geschichte
Die Église Saint-Laurent-de-Magagnosc wurde durch Erlass vom 24. September 1968 als historisches Denkmal eingetragen. Das Anwesen der Villa d'Andon im Viertel Magagnosc entstand während des wirtschaftlichen Aufschwungs von Grasse im 18. Jahrhundert, der mit dem Aufstieg der Parfümerie verbunden war. Die Gärten der Villa d'Andon wurden wahrscheinlich um 1770 angelegt. Der Garten der Villa d'Andon mit seinen Mauern, Zierbauten, Brunnen und hydraulischen Anlagen wurde durch Erlass vom 12. Oktober 1995 als historisches Denkmal klassifiziert.
Landschaft
Das Landschaftsbild von Magagnosc ist eng mit früheren Formen des Anbaus verbunden. Der Olivenanbau prägte die Landschaft von Magagnosc lange Zeit durch zahlreiche bewirtschaftete Terrassen. Im 19. Jahrhundert weitete sich der Veilchenanbau in Magagnosc, unter anderem dank Bewässerung, deutlich aus. Die kleinen Viertel von Magagnosc umfassen einige Wohnhäuser, die vermutlich mit landwirtschaftlicher Tätigkeit verbunden waren.
Kultur
Die Veilchenblüten aus Magagnosc wurden für Blumensträuße und in der Süßwarenherstellung verwendet. Die Blätter der in Magagnosc angebauten Veilchen wurden in den Parfümeriefabriken von Grasse verwendet. In der Maison du Patrimoine in Grasse gibt es ein Angebot mit dem Titel „Laissez-vous conter Magagnosc“.
Ortsbild
Magagnosc besteht aus mehreren Vierteln, die sich beiderseits zweier ehemaliger Ost-West-Verbindungswege erstrecken. Eine offizielle Wanderrunde führt zur Chapelle des Roumégons aus dem 17. Jahrhundert.