Soleilhas liegt eingebettet am Talgrund, wo der Estéron entspringt. Ein Hotel in Soleilhas zu buchen, kann Teil der persönlichen Reiseplanung sein.
Landschaft und Wanderrouten
Der Col Saint-Barnabé liegt auf 1.365 Metern Höhe zwischen Demandolx und Soleilhas, an der Kreuzung der Straße zur ehemaligen Skistation Vauplane. Der GR4 durchquert das Tal von Vauplane, das sich zum Verweilen und Picknicken eignet.
Die Wander-Rundtour zur Chapelle Saint-Pierre, les Colettes beginnt und endet am Parkplatz im Ortszentrum von Soleilhas. Sie führt durch Wiesen und Wald mit Waldkiefern. Der Rückweg der Route um den Défens des Colettes führt an Oratorien vorbei, die den Pilgerweg zur Chapelle Saint-Pierre säumen, und zu ehemaligen Gipsbrüchen bei Travertin-Wasserfällen. Auf dem Parkplatz der Festhalle im Dorf Soleilhas steht eine Übersichtstafel zu den Wanderungen.
Kultur und Ortsgeschichte
Die Chapelle Saint-Pierre stammt aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert. Die Chapelle Saint-Barnabé wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert erbaut und steht auf dem Pass, der die Täler des Verdon und des Estéron voneinander trennt. Ihre Altarmensa verwendet eine Grabstele aus dem frühen 1. Jahrhundert wieder.
Notre-Dame-du-Plan war früher die Pfarrkirche und ist heute eine Kapelle. Sie steht am Fuß der Anhöhe, die von einem verfallenen Burgort gekrönt wird; ihre Apsis weist romanische Merkmale auf. Die Pfarrkirche von Soleilhas wurde 1668 erbaut. Bei den traditionellen Gebäuden in Soleilhas wurden vor Ort gewonnene Bruchsteine aus Mergelkalk verwendet, die mit Kalkmörtel verbunden sind.
Handwerk und Begegnungen
Auf dem Hof La Saoume werden überfettete Seifen aus Esels- und Ziegenmilch im Kaltverseifungsverfahren hergestellt. Bei La Saoume besteht nach Vereinbarung die Möglichkeit, die Esel zu treffen.
Winter
Das Schneegebiet Soleilhas-Vauplane ist ein familienfreundliches Skigebiet. Es empfängt besonders Anfänger sowie Langläufer, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer.