Die schwefelhaltige Quelle von Saint-Martin hatte zwischen 1893 und 1939 einen ausreichenden Durchfluss für ihre wirtschaftliche Nutzung und die Einrichtung von Thermalbädern. Die Quelle d'eau sulfureuse « d'Huguette » wurde 2016 als Informations- und Erinnerungsort zur besonderen Beschaffenheit des Wassers sowie zur Thermal- und Badgeschichte von Saint-Martin-les-Eaux gestaltet. Bei der persönlichen Planung einer Reise nach Saint-Martin-les-Eaux kann auch der Wunsch entstehen, dort ein Hotel zu buchen.
Kultur
Die Kirche Saint-Martin in Saint-Martin-les-Eaux wird als Sehenswürdigkeit aus dem 12. Jahrhundert ausgewiesen. In der Kirche sind drei Skulpturen verzeichnet.
Das Museum Le Paraïs, maison de Jean Giono befindet sich in der Umgebung von Saint-Martin-les-Eaux. Ebenfalls in der Umgebung liegt die historische Stätte Abbaye de Manosque. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich die historische Stätte Abbaye Notre-Dame de Valsaintes (1188–1425). Das Schloss Château de Cadarache liegt ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Saint-Martin-les-Eaux.
Natur und Wege
Die Magicienne dentelée wurde 2024 bei botanischen Erhebungen in den Trockenrasen von Saint-Martin-les-Eaux erstmals nachgewiesen. Die geotouristische Karte des Luberon schlägt den 1,5-stündigen Rundgang « Petit tour de Saint-Martin-les-Eaux » vor. In Saint-Martin-les-Eaux können Besucher auf den Wegen des Luberon wandern sowie mit dem Mountainbike oder Fahrrad unterwegs sein.
Der Gipfel Saint-Michel l'Aiguille befindet sich in der näheren Umgebung von Saint-Martin-les-Eaux. In der Umgebung befinden sich außerdem die Gipfel Colline de Pimayon, Collet des Turcs und Le Gancet.
Geografische Einordnung
Die Route Luberon Est führt über die D105 und D505 in Richtung Saint-Martin-les-Eaux. Die schwefelhaltige Quelle d'Huguette liegt unterhalb der D505 südlich von Saint-Martin-les-Eaux.