Reillanne verbindet geschützte Sakralarchitektur, die Geschichte alter Mühlentechnik, Märkte am Place de la Libération und einen Ausblick von Saint-Denis auf den Luberon, die Alpen und den Berg Montagne de Lure.
Wer Reillanne als Reiseziel wählt, kann den Wunsch, dort ein Hotel zu buchen, in die individuelle Reiseplanung aufnehmen.
Kultur und Geschichte
Notre-Dame de l’Assomption ist seit dem 21. Januar 2019 als historisches Denkmal geschützt. Teile des Kirchenschiffs, des Querhauses mit quer verlaufendem Tonnengewölbe, des polygonalen Chorabschlusses und der südlichen Apsidiole können aufgrund eines Vergleichs aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert stammen.
Das Moulin Delestic, auch Moulin Agnelier oder Moulin de l’Agnelet genannt, wurde 1859 auf den Ruinen einer früheren Mühle wiederaufgebaut. Bis 1955 war es in Betrieb. Das Moulin Delestic bewahrt historische Mühlentechnik, darunter einen Mühlstein aus Feuerstein, einen Mühlstein zum Schälen von Dinkel und ein hölzernes Schaufelrad.
Die Gebäude des Moulin Delestic einschließlich Wasserstauanlage und Kanal wurden durch Erlass vom 28. Mai 1993 als historische Denkmäler eingetragen. Der Turm des ehemaligen Schlosses von Reillanne erinnert an die mittelalterliche Befestigungsanlage des Dorfes; die befestigten Tore von Reillanne erinnern an die ehemalige mittelalterliche Befestigungsanlage.
Märkte
Der Donnerstagvormittagsmarkt am Place de la Libération bietet Obst, Gemüse, Lebensmittel und Käse. Am Sonntagvormittag findet am selben Platz der wichtigste wöchentliche Markt von Reillanne statt.
Landschaft
Reillanne liegt im Regionalen Naturpark Luberon. Die Orientierungstafel von Saint-Denis bietet einen Ausblick auf den Luberon, die Alpen und den Berg Montagne de Lure.
Wandern und Rundwege
Randos Reillanne bietet jeden Dienstag eine ganztägige Wanderung an, die am Place de la Libération startet. Freitagvormittags gibt es eine etwa dreistündige Wanderung für mäßig geübte Wanderer in der Umgebung von Reillanne.
In Reillanne wurden außerdem Informationstafeln zu „Autour du Luberon“ und zu lokalen Rundwegen aufgestellt.