Picknick Südfrankreich
Ein Picknick in Südfrankreich lässt sich als Pause auf einer Wanderung, als Mittagessen während einer Rundfahrt oder als eigener Ausflug planen. Entscheidend sind ein geeigneter Platz, gut transportierbares Essen und genügend Zeit für eine ruhige Pause. Ein schöner Ausblick allein macht einen Standort noch nicht zugänglich: Ausschilderung, örtliche Hinweise und die Bedürfnisse der Mitreisenden gehören zur Auswahl.
Gute Picknick-Rastplätze in Südfrankreich haben sogar eigene Hinweisschilder
Foto: VoyageMedia / Südfrankreich-Netz.de
Platz und Region auswählen
Wer einen Küstenausflug vorbereitet, findet mit den Picknickplätzen in Provence-Alpes-Côte d’Azur einen regionalen Einstieg. Für eine Reise weiter westlich bietet die Übersicht zu Picknickplätzen im Languedoc-Roussillon eine weitere Orientierung. Die Übersichten ersetzen keine aktuelle Auskunft über einzelne Plätze und deren Nutzung.
Bei einer Bergtour sollte die Pause zur Weglänge und zum Rückweg passen. Die Picknickplätze in den Pyrenäen und die Übersicht für Picknickplätze in der Auvergne helfen bei der regionalen Einordnung. Planen Sie keinen langen Umweg nur für einen Rastplatz ein, wenn Kinder oder weniger geübte Wanderer dabei sind. Eine kürzere Strecke mit bequemer Pause ist dann die bessere Wahl.
Den Korb passend packen
Wählen Sie Lebensmittel, die sich gut portionieren und ohne aufwendige Zubereitung essen lassen. Brot, gewaschenes Obst und Gemüse sowie passende Aufstriche können die Grundlage bilden. Nehmen Sie nur die Menge mit, die unterwegs sinnvoll transportiert und verzehrt werden kann. Empfindliche Lebensmittel gehören in eine geeignete Kühltasche; sie sollten nicht lange ungekühlt im Auto oder auf der Decke liegen. Stimmen Sie die Auswahl vorab auf Allergien, Unverträglichkeiten und die Essgewohnheiten Ihrer Gruppe ab. Trinkwasser ist wichtiger als ein besonders umfangreiches Menü.
Eine Decke oder Sitzunterlage, wiederverwendbare Dosen, Besteck und ein Beutel für Abfälle erleichtern die Pause. Packen Sie schwere oder auslaufgefährdete Behälter so, dass sie beim Tragen nicht kippen. Bei einer Wanderung zählt zusätzlich das Gewicht: Jeder Gegenstand muss auch auf dem Rückweg getragen werden. Geschirr aus Glas ist für eine längere Tour meist unpraktisch.
Rücksicht und Sicherheit vor Ort
Wählen Sie einen gut erreichbaren, erlaubten Aufenthaltsort und halten Sie Wege und Zufahrten frei. Privatgrundstücke sind keine frei verfügbaren Rastflächen. Bleiben Sie mit Kindern vom Verkehr und von ungesicherten Uferkanten entfernt. Ein Platz am Wasser bedeutet weder eine Badeerlaubnis noch sicheres Baden; für das Essen muss niemand ans unmittelbare Ufer gehen.
Verzichten Sie auf offenes Feuer und einen mitgebrachten Grill. Nehmen Sie sämtliche Reste und Verpackungen wieder mit, auch wenn kein Abfallbehälter vorhanden ist. Leise Gespräche und Abstand zu anderen Gruppen machen die gemeinsame Nutzung angenehmer. Dies sind praktische Empfehlungen für einen rücksichtsvollen Ausflug, keine angeblichen nationalen Picknickregeln.
Eine Pause mit Ausweichmöglichkeit
Legen Sie vor dem Aufbruch eine Alternative für Regen, starken Wind oder Hitze fest. Eine kürzere Runde oder eine Mahlzeit an der Unterkunft kann angenehmer sein als ein erzwungener Aufenthalt im Freien. Mit etwas Spielraum bei Uhrzeit und Strecke bleibt das Picknick eine entspannte Unterbrechung statt eines zusätzlichen Pflichttermins im Tagesprogramm.

