Ostern: Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest in Süd-Frankreich Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest in Süd-Frankreich: Jonquilles (Osterglocken/Narzissen) sind die Osterblumen, die vielerorts Wiesen und Schaufenster schmücken

Ostern: Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest in Süd-Frankreich: Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest (fete de paques) in Südfrankreich unterscheiden sich kaum von Osterfeierlichkeiten anderer Länder. Wichtige und allgemeine Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest sind das Datum des Osterfestes, die Karwoche mit Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag sowie dem eigentlichen Oster-Wochenende. Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Südfrankreich sind über Ostern besonders beliebt bei Touristen aus Deutschland und anderen Ländern, wo es Schulferien zu Ostern gibt und eine Reise nach Südfrankreich als Frühjahrs-Urlaub geplant werden kann.
Ostern ist ein religiöses (christliches) Fest in Frankreich und wird demzufolge von einem erheblichen Teil der Bevölkerung in Südfrankreich, wo viele Migranten aus Nordafrika, dem Maghreb und aus französischen Überseegenbieten leben, nicht gefeiert. Trotzdem lieben sämtliche Franzosen die Osterfeiertage, und natürlich wird die Zeit um Ostern herum gern für den Besuch bei der eigenen Familie mit grossem Oster-Festessen oder für einen Osterurlaub genutzt, vor allem wenn die Kinder Osterferien haben.
Ostern und zum Ablauf des Osterwochenendes mit Karfreitag, Oster-Samstag, Oster-Sonntag und Ostermontag gibt es die unterschiedlichsten Bräuche, je nachdem in welcher Region in Südfrankreich man sich gerade befindet. Als traditioneller religiöser (kirchlicher) Osterbrauch in ganz Frankreich gilt das Schweigen der Glocken. Nicht Osterglocken, sondern Kirchenglocken verstummen in Frankreich von Gründonnerstag bis Karsamstag vollständig, um Jesus Tod zu betrauern. Am Ostersonntag läuten die Glocken als Oster-Symbol der Freude über die (Wieder-) Auferstehung Christi wieder. Sobald die Kirchen-Glocken am Ostersonntag erklingen und die Franzosen dieses Läuten hören, umarmen und küssen sie sich, zumindest innerhalb vieler Familien oder christlicher Gruppen. Von einer österlichen Massenküsserei in Frankreich ist nichts bekannt.
Der Überlieferung nach soll das Glockenläuten von Südfrankreich bis nach Rom gelangen und dort den Papst besuchen. Kommt das Glockenläuten dann von dort zurück, bringt es die Ostereier und viele andere Süssigkeiten mit. Die Ostereier werden in manchen Orten in Südfrankreich von den Kindern in die Luft geworfen, und das erste welches zu Boden geht verliert und wird sofort gegessen. In anderen Regionen und Gegenden von Nord- und Südfrankreich schauen die Kinder an Ostern nach einer mit Eiern gefüllten Kutsche, die von vier weißen Pferden gezogen wird und diese im Galopp am Wegesrand verliert. Osterhasen, Osterlamm, Eier in jeder nur denkbaren Variante und Grösse für die Ostereier-Suche oder als Osterdekoration, aber auch Glöckchen mit Flügeln sind die häufigsten Formen bei Osterschokolade und sonstigem Festtags-Naschwerk. Ausgeblasene und bemalte Ostereier an einem Osterstrauss sind fast nur im Elsass und Lothringen anzutreffen, während im Süden von Frankreich neben dem Ostergottesdienst und dem Ostermenü kaum weitere Osterbräuche zu finden sind, mit einer Ausnahme:
Eine südfranzösische Karfreitags-Prozession ganz besonderer Art, die die seit fast 600 Jahren - durch staatliche Verbote unterbrochen von 1777 bis 1950 - die älteste katalanische Karfreitags-Prozession zum Osterfest in Südfrankreich, ist jedes Jahr in der südfranzösischen Stadt Perpignan zu bewundern. Seit 1416 - seit fast 600 Jahren veranstaltet die katholische Bußbrüderschaft "Confrérie de la Sanch", am Karfreitag in der Altstadt eine Osterprozession, wo vor -zigtausenden Besuchernund Touristen rote und schwarze Kapuzenmänner, gekleidet mit langen Faltenkutten und Caparutxa, eine hohe Spitzkappe mit Augenschlitzen.
Osterbräuche und Ostertraditionen zum Osterfest in Süd-Frankreich werden in vielen alten, malerischen Städten und Dörfern durch vorösterliche Dekorationen und Veranstaltungen zu einem Volksfest. Im Süden Frankreichs lockt der Frühling bereits mit meist sonnigem Osterwetter ins Freie, und ein Osterspaziergang in Südfrankreich, an der Cote d’Azur in der Provence, in der Camargue im Languedoc-Roussillion oder an der südfranzösischen Atlantikküste ist ein herrliches Urlaubs-Erlebnis und hat lange Tradition nach einem ausgiebigen Ostermahl mit vielen Spezialitäten wie dem Gigot d’Agneau, der überall so beliebten Oster-Lammkeule...

Foto: VoyageMedia / Südfrankreich-Netz

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