Öffentlichkeit, Restaurant, FKK

Restaurant Der Reiseknigge Frankreich hilft für gutes Benehmen in der Öffentlichkeit, im Restaurant, und selbst beim FKK)

Der Reiseknigge Frankreich gibt Frankreich-Urlaubern Tipps zum richtigen Verhalten in der Öffentlichkeit, im Restaurant und beim Essen Frankreich und zu FKK Frankreich.

Verhalten in der Öffentlichkeit in Frankreich

Kommen wir gleich zum Küssen:

Bisous, Bisous ist ein französisches Markenzeichen und selbst die Kleinsten kennen diese Art des Umgangs. "Faire des bisou" nennt man es in Frankreich, wenn die Beteiligten sich nahe kommen, aber nicht berühren. Das Wort "Bisou" stammt vom französischen Wort für (Wind-)Hauch "le bise" und bedeutet daher keinesfalls "aneinandergedrückte Wangen".
Sehr dezent werden in Südfrankreich zwei Luftküsse über die Schulter des Gegenübers gehaucht. Manche Regionen Frankreichs tauschen bis zu vier solcher Bisous oder unterscheiden so die Tiefe der Freundschaft…

Der Händedruck in Frankreich genügt als Begrüssung oder Verabschiedung meist – bitte aber den anderen Herrn dabei ansehen und keinesfalls seine Begleiterin! Händeschütteln würde ebenfalls recht verständnislos registriert werden.

In einigen südfranzösischen Regionen ist ein Bisous-Bisous unter befreundeten Männern durchaus nicht selten. Umso mehr, wenn sie sich nach längerer Zeit wieder sehen. Also bitte vor allem an Bahnhöfen, Flughäfen oder Hafenkais nicht wundern.

Im Restaurant, beim Essen in Frankreich

Stürzen Sie beim Restaurant-Besuch nicht einfach auf den nächsten freien Tisch zu - ein Kellner (Garcon) empfiehlt Ihnen gern einen passenden Platz..Gilt nicht in Brasserien, Cafes oder einfachen Lokalitäten und in Badeorten für Strandrestaurants. Die Tischmanieren in Frankreich erscheinen uns wie auch zahlreiche andere Umgangsformen der Franzosen fast altmodisch: Lieber etwas höflicher und zurückhaltender als zu leger oder gar laut, aber nicht übertreiben!

Der Aperitif ist ein traditioneller Bestandteil eines guten französischen Essens/Menüs. Wer ihn ablehnt, könnte der Aufmerksamkeit des „Garcon“ entgleiten…
Während des Aperitifs hat der Gast ausreichend Zeit sein Menü zu wählen oder zusammenzustellen. Üblicherweise wird die Bedienung nach angemessener Zeit still neben Ihnen auftauchen.

Das in Deutschland oft hörbare Rufen nach der Bedienung, um zu bestellen, gilt in Frankreich als unfein. Hier meldet man sich zurückhaltend, falls etwas benötigt wird…

Haben Sie Geflügel gewählt, benutzen Sie keinesfalls, wie in Deutschland erlaubt, die Hände zum Verzehr, sondern Messer und Gabel. Selbst für Meersfrüchte und Schnecken gibt es in französischen Restaurants entsprechendes Besteck!

Im Umgang mit dem in Frankreich üblichen Baguette dürfen Sie aber: Statt abzuschneiden, brechen Sie sich einfach ein Stück ab. Saucen mit Baguette aufzutunken, gilt nicht als unschicklich, muss aber in gehobeneren Restaurants nicht unbedingt sein.

Haben Sie einen der ausgezeichneten Weine Südfrankreichs gewählt und sind mit ihm zufrieden, kann eingeschenkt und sich zugeprostet werden. Mit Rotwein aber bitte nicht anstossen!

Das herrliche Bukett, welches sich im gewölbten Rotweinglass über dem Wein gebildet und die Aromen freigesetzt hat, würde durch den Stoss hinausgeschleudert und der halbe Weingenuss ist dahin. Mit Chamoagner, Cava, Leichten oder gekühlten Rosé- oder Weissweinen hingegen dürfen Sie – dezent- anstossen. „A votre santé“ oder unter Bekannten/Freunden „tschin-tschin“ heisst es in Frankreich beim Anstossen. (Natürlich stösst ein guter Bordeaux nie gegen ein Colaglas…)

Ein Menü steht für Franzosen zwingend aus mindestens einer Vorspeise (Entree) einem Hauptgang (Plat) und Dessert. (Wir Deutschen sprechen oft französisch, ohne es zu bemerken…) Auch ein kleiner Espresso oder Kaffee ist durchaus üblich.

Getrennt zu bezahlen (L’Addition, s'il vous plaît!) ist in Frankreich unüblich.und wird bestenfalls bei Studenten in deren Lokalen toleriert. In guten französischen Restaurants erzzeugt Ihre Bitte mindestens hochgezogene Augenbrauen.

Trinkgeld im Restaurant: Eine Regelung für das Trinkgeld gibt es in Frankreich nicht. War das Essen und der Service gut, legen Sie ein paar Münzen zurück, nachdem die Bedienung Ihnen korrekt herausgegeben hat. Sollten Sie mit Kreditkarte zahlen, schickt sich ein kleiner Obolus von 3-5% der Restaurantrechnung ebenfalls.

Geschäftsessen: Franzosen sprechen während des mehrgängigen Menüs über alles, nur nicht übers Geschäft. Die wirklich wichtigen Themen werden französische Geschäftsleute erst beim Kaffee erörtern.

FKK in Südfrankreich

FKK Urlaub in Südfrankreich: Ein Prinzip französischer Eleganz heisst: Andeuten ist besser als zeigen. Und auch wenn Oben-ohne an den meisten französischen Stränden nicht strikt verboten ist, so wird nicht jede nackte Haut als angenehm empfunden und zumindest vom Zeigenden selbst eine gewisse Zurückhaltung erwartet.

Die Naturisten-Fans kommen in Südfrankreich trotzdem voll auf ihre Kosten: Fkk Campingplätze in Südfrankreich, FKK-Dörfer oder Siedlungen haben meist eigene Strände, an denen man hüllenlos bräunen und nackt baden gehen kann.

Die Situation auf den Inseln Südfrankreichs ist auch unterschiedlich: In Korsika kostet das Ablegen des Oberteils bis zu 150 Euro Strafe, FKK ist sogar ganz verboten. Auf der französischen Mittelmeerinsel Ile du Levant dagegen ist Nacktsein nicht nur respektiert, sondern Pflicht. Haben sie die Wahl, ziehen die Franzosen sexy Bikinis oder Bade- und Strandkleidung unverhüllten Formen meist vor.

Foto: VoyageMedia für Südfrankreich-Netz.de

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