Dax

Dax (Landes, Aquitaine) Südwest-Frankreich Dax (Landes, Aquitaine) Südwest-Frankreich

Dax (Landes, Aquitaine) Südwest-Frankreich

Die Stadt Dax (gaskognisch Dacs, römisch Aquae tarbellicae ) ist eine Stadt im Hinterland der französischen Atlantikküste in der französischen Region Aquitanien (Aquitaine) und nach Mont-de-Marsan die zweitgrößte Stadt im südwestfranzösischen Département Landes.

Dax (20 000 Einwohner), das römische Aquae tarbellicae, ist zugleich Frankreichs führender Rheumakurort und somit auch Ziel von zahlreichen Touristen für Wellnesurlaub und Aquatherapien.

Die Nähe zu den langen, feinsandigen Stränden des Atlantik an der Côte d’Argent und das herrliche Bergland der Pyrenäen machen die Stadt Dax für den Tourismus in Südfrankreich attraktiv.

Mit dem deutschen Aktienindex DAX allerdings hat der Name der Stadt absolut nichts zu tun.

Der Legende nach wollte einst ein römischer Legionär seinen rheumakranken Hund im Fluss Adour ertränken, fand ihn aber nach einiger Zeit putzmunter und geheilt wieder vor. Das kalzium- und sulfathaltige Heilwasser ist am Südufer des Adour an der Esplanade du Général-de-Gaulle in der Fontaine chaude (1808-18) gefasst, auch Source de la Néhe genannt. Stündlich ergießen sich 100 000 l des 64°C heißen Wassers in ein rechteckiges Bassin und fließen über bronzene Wasserspeier in Form von Löwenköpfen ab.

Es heißt, dass sogar Julia, die Tochter von Kaiser Augustus, Dax im 1. Jh.n.Chr. einen Besuch abstattete und so die heißen Quellen im ganzen Römischen Reich bekannt machte.

Viel ist aus der gallo-römischen Zeit von Dax allerdings nicht erhalten. Lediglich kann man in der Crypte-Archéologique (rue Cazade, Tel. 05 58 74 12 91, Führungen Di-So 16 Uhr) die Ruinen eines Tempels aus dem 2. Jh. besichtigen.

Das gegenüberliegende Musée de Borda (Tel. 05 58 74 12 91, Di-So 14-18 Uhr) ist nach dem aus Dax stammenden Mathematiker, Physiker und Seefahrer Jean-Charles de Borda (1733-1799) benannt. Das Gebäude ist ein Stadtpalais des 17. Jh. Die Sammlung zeigt archäologische Funde aus der Region, u.a. Bronzestatuetten aus dem 1. Jh.n.Chr., Münzen und Mosaike. Ferner ist dem Stierkampf und der Course landaise je eine Abteilung gewidmet.

Am Ende der Rue Cazade erhebt sich die klassizistische Cathédrale Notre-Dame. Sie birgt im Innern im linken Querschiff das wunderschöne gotische „Portal der Apostel“ (13.Jh.). Es stammt von dem im 17. Jh, eingestürzten Vorgängerbau.

Jeden Samstagvormittag findet auf dem Kirchplatz und in der nahen Markthalle von Dax ein lebhafter Bauern- und Blumenmarkt statt. Durch den schattigen Parc Théodore Denis am Adourufer im Nordosten der Altstadt erreicht man die 1913 errichteten Arènes, die 8500 Menschen Platz bieten.

Im Monat August feiert Dax jedes Jahr eine einwöchige Feria mit zahlreichen Stierkämpfen. Dann gerät die normalerweise eher behäbige Kurstadt außer Rand und Band. Zum Rahmenprogramm der sommerlichen Feria in Dax gehören Pelotespiele, Umzüge und viele Musikveranstaltungen die Besucher in grosser Zahl anlocken.

Bild: Fontänen in Dax (Autor: fredpanassac, wikimedia)

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