Gorges de la Jonte

Gorges de la Jonte Schlucht

Die Gorges de la Jonte Schlucht ist Teil einer Landschaft in Südfrankreich, in der Tarn- und Jonte-Schlucht, Grands Causses und das Lot-Tal eine Einheit bilden.

Der Fluss Jonte (la Jonte) entspringt im Departement Lozere auf dem Mont-Aigoual.

Anschliessend bahnt sich "la Jonte" in einer fast unwirklich anmutenden, ständig wechelnden Landschaftskulisse auf einer Länge von fast 40 Kilometern seinen Weg durch die Schluchten von Le Rozier nach Meyrueis.

Hier mündet der Jonte in den Fluss Tarn, der die Region nachhaltig geprägt und geformt hat.

Die Jonteschlucht (Gorges de la Jonte) zwischen dem Causse Méjean und dem Causse Noir ist mit rund 500 m Tiefe durch ihre wildromantische Unberührtheit beinahe genauso eindrucksvoll wie die bekanntere Tarnschlucht (Gorges du Tarn).

Bei Niedrigwasser verschwindet das Wasser der Jonte westlich von Meyrueis im Untergrund, um circa 8 km flussabwärts wieder hervorzuquellen (Résurgence).
Unzählige unterirdische Risse im Kalkgestein sorgen wie Tunnelröhren für diesen Flusslauf. Im Frühjahr, nach der Schneeschmelze oder nach heftigen Regenfällen, die auf den Causses „gesammelt“ werden und wild zu Tal stürzen, verwandelt sich die Jonte in einen reissenden Gebirgsfluss und tobt mit lautem Brüllen in der Gorges de la Jonte, der Jonte-Schlucht.

Touristische Kajak- Kanu- oder andere Bootsfahrten wie auf dem Tarn und vielen anderen Schluchten und Flusstälern in Südfrankreich sind auf der Jonte nicht möglich. Um so schöner sind jedoch Wanderungen oder die Ruhe an geheimen Angelplätzen, wo man herrliche Forellen und teilweise sogar Lachse fangen kann!

Den Fischreichtum in den klaren Wassern wissen neben den Sportfischern und Angelurlaubern auch Kormorane, Geier und viele andere Tiere zu schätzen.

Eine geographische Besonderheit des Wasserlaufs im Süden Frankreich besteht darin, dass sich in Meyrueis im Abstand von nicht einmal 500 m die beiden Zuflüsse Brèze und Béthuzon mit der Jonte vereinigen und so für ein sehr schönes Mikrobiotop sorgen.

Auf den Höhen der Cevennen am Rande der Schluchten liegen die Kalkplateaus, die sogenannten "Grands Causses".

Der Causse Méjean präsentiert dem Frankreich-Urlauber eine weite Ebene in 1000 m Höhe mit gelber Grassteppe, die sich später fast braun färbt und nur durch vereinzelte Weiler mit schiefergedeckten Häusern und Schäferhütten aufgelockert ist.

Am Causse du Sauveterre findet man ein Kalksteinplateau mit üppiger Vegetation und roter Erde im Südwesten der Ebene, an das sich das Lot-Tal, das fruchtbarste Gebiet der Lozère, anschliesst.

Historische Bauwerke, Schlösser, Burgen, Festungen und Kirchen säumen dieses freundliche, friedliche Tal mit abwechslungsreicher Landschaft.

Leben im Rythmus der Landschaft und Natur, und sehr viel frische Luft – an den Gorges de la Jonte Schluchten in Südfrankreich ist das möglich.

Sehenswertes, Umgebung der Gorges de la Jonte Schlucht

Parc National de Cevennes (Cevennen-Nationalpark)
La Cascade zwischen Fluss la Jonte und der Causse Méjean mit eindrucksvollen Felsformationen
Ort Meyrueis mit berühmten Uhrenturm
Ort Roquefort-sur-Soulzon, Heimat eines der berühmtesten Käses der Welt
Aigoual Massif
le Causse Noir, Gorges du Tarn,
Dargilan Höhle > siehe Höhlen und Grotten
Pont des Six Liards - eine Steinbogenbrücke aus dem 13. Jahrhundert
Chateau d' Ayres (heute ein Hotel)
Beobachtung der wieder angesiedelten Geier in le Truel
Viaduc de Millau (20 km), die grösste Hängebrücke der Welt, erbaut von Sir Norman Foster über dem Tal des Tarn

Anreise

nach Le Rozier: 660 km Paris-Lyon 290 km-Montpellier 130 km // Anreise mit Bahn/Zug: Bahnhof (gare de) Millau (Bahnstrecke Paris – Béziers // Mit Flugzeug: Flughafen Rodez 75 km.

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