Gorges de l'Hérault

Gorges de l'Hérault Schlucht

Die Gorges de l'Hérault, oder Herault- Schlucht genannte Felsschlucht liegt im gleichnamigen südfranzösischen Departement.

Wie auch andere bekannte Schluchten und Täler (Gorges) schuf sich allein die ungebändigte Wasserkraft eine ungezähmten Flusses ein Bett im harten Fels.

An den südlichen Ausläufern der Cevennen, einem Teil des Zentralmassivs, windet sich der Fluß Herault durch eine wildromatische Landschaft, die Herault-Schlucht.

Die Quelle des Hérault entspringt in 1400m Höhenlage im Herzen der Cevennen (cévennes). Als junger ungestümer Wildbach donnert das Wasser im Cevennen-Nationalpark (parc national de cevennes) mehr als 1000 Meter auf seinen 10 ersten Flusskilometern die Südfranke des Zentramassivs hinab.

Im Lauf der Jahrtausende haben der Fluß und seine Fluten, vor allem bei Hochwasser im Frühjahr, die Felsen erodiert, und so die Schlucht gegraben. Etwa beim Ort Saint Guilhem le Désert, finden sich die engsten und spektakulärsten Abschnitte der Gorges de l'Hérault Schlucht.

Mit einer variablen Tiefe von 200 bis 300 Metern sind die Gorges de l'Hérault ein natürlich ausgegrabener echter Canyon: Der Fluß Hérault ist der Architekt des Naturschauspiels und daher auch für eventuelle Fehler verantwortlich.

Innerhalb der Heraultschlucht scheinen die Felsblöcke, die das Bett des Flusses einfassen, regelrecht zerrissen worden zu sein. Manche wirken wie von einem leicht verrückten avantgardistischen Künstler modelliert, einem Amateurbildhauer von unregelmäßigen und wilden Landschaften.

Im Städtchen Valleraugues beruhigt sich der Fluß ein bißchen beim Eintreten in ein tiefes Tal.

Die Landschaft wirkt nun deutlich weniger wild und rauh, und der Einfluss des Mittelmeerklimas wird immer deutlicher.

Bereits im Monat Juni laden die ruhigen und klaren Gewässer zum Bad im Fluss ein. Das Kanu ist dann das geeigneteste Mittel, um auf dem Herault auf grosse Abenteuerfahrt zu gehen.

Sehenswertes in der Umgebung der Gorges d l’Herault

Unbedingt in den Cevennen-Nationalpark fahren! > Naturparks Südfrankreich

Das Dorf Laroque, die Brücke von Sankt Etienne von Issenssac (17. Jahrhundert), die Höhle der Fräulein, das mittelalterliche Dorf Saint Guilhem le Désert, und schließlich die Brücke des Teufels (le pont du Diable où l'Hérault), wo der in einem engen und schwindelerregenden Canyon gefangene Hérault sich in der Ebene befreit, ungestört den Weg zum Mittelmeer nehmend.

Dieser Flusslauf, der sich in seinem Oberlauf so unbändig wild und von reissender Kraft zeigt und sich nach der Brücke des Teufels durch die Landschaft den Eingang des altertümlichen Dorfes von Sankt-Guilhem-Le-Désert treiben lässt, ist das Ergebnis von Erosion durch Wasser aus der letzten Million Jahre.

In Hochwasserzeiten nach der Schneeschmelze oder ergiebiegen Regengüssen in den Hochlagen der Cevennen erwachen die riesigen Kessel und Wirbel der Gorges de l’Herault immer wieder zu neuem Leben…

Entlang der Gorges de l'Herault finden sich in vielen Orten gemütliche Ferinwohnungen, und laden zahlreiche kleine Campingplätze zum Aufenthalt in dieser herrlichen Gegend ein.

Die möglichen Aktivitäten, um die Herault Schlucht wirklich kennen zu lernen, sind ausgiebige Wanderungen, die unten im Tal mit einem erfrischend Bad im nunfriedlichen Fluss enden. Bei verschiedenen Kanu-Ausleihstationen (location bareau/canoe) kann man ein Kanu mieten und flußabwärts den zahmen Teil des Herault sowie die Landschaft zu beiden Seiten des Herault erkunden.

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