Gorges de l'Aveyron

Gorges de l'Aveyron (Aveyron-Schlucht)

Die Gorges de l'Aveyron kann man gut von Norden her bei Villefranche-De-Rouergue auf der Route befahren, die nach Bruniquel führt.

Von Villefranche-De-Rouergue heisst die Straße D47 und die bohrt sich nun in die Aveyron-Schlucht hinein bis Monteils. Von hier aus geht es weiter auf dergleichen Route, die nun D149 heisst, durch die Felsschlucht des Flusses Aveyron zum berühmten Dorf Najac.

Während der Fluss, der irgendwann einmal in den Tarn mündet, weiter an den Felsen nagt, lohnt für den Südfrankreich-Urlauber ein Bummel durch Najac und die Burg von Najac.

Die Burg Najac, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde, ist heute zusammen mit der Kirche Saint-Jean, einem öffentlicher Brunnen, der Brücke Saint-Blaise und den Überresten eines Stadttores in als Frankreich als gesschichtliches Monument (Monument historique) klassifiziert. Besonders die Burganlage ist einzigartig. War sie doch der Prototyp für viele weitere Burgen und hielt über mehrere jahrhunderte zahlreichen Angriffen stand.

Mit dem tiefen Eindruck von Najac, wo es auch ein Museum der Kunst des Streichholzmachens gibt, verläßt man das Dorf und zeitweilig auch die Schlucht über die D594, um sie bei St.-Vincent wieder zu finden.

Nun geht es beständig auf der D958 am Fluss entlang bis St.-Antonin-Noble Val, wo sehr schöne alte Architektur zu sehen ist. Sankt-Antonin Noble Val, ein romanisches Haus des 13. Jahrhunderts, das von Viollet-Le-Duc von 1846 bis zu 1851 restauriert wird, mit einer in 1840 gebaute Halle.

Hinter dem Ort, geht es auf der D115 nach Cazals und von dort auf der D173 nach Pennes. Ab Pennes nutzt man erneut die D115 bis zum Ziel, dem kleinen okzitanischen Städtchen Bruniquel.

Bruniquel, der okzitanische Marktflecken am südlichen Ende besetzt eine außergewöhnliche Gegend am Flussufer. Das Schloß ist vermutlich in der Zeit Königin Brunehaut von 534 an 613 gebaut worden.

Die Gorges de l'Aveyron bremsen jeden Reisenden wegen der Vielzahl der herrlichen Landschafteindrücke. Und so ist zu überlegen, ob nicht etwas langsamer auf dem Rad oder zu Fuss mehr von der Durchquerunge der Aveyron-Sclucht hat…Auch Spazierritte hoch zu Ross und eine schöne Cruising-Tour für Biker sind möglich.

Sehenswertes entlang der Strecke durch die Aveyron-Schlucht:

Caylus (Dorf mit seiner/ihrer erstarkten Kirche), wo man einen Christus des Bildhauers Zadkine bewundern kann. Dazu das Haus von den Wölfen des 14. Jahrhunderts und Markt-Hallen ab Anfang 15. Jhd.) Hier kann der Reisende auch einmal bei der Herstellung von Fois Gras zuschauen.
Sankt Projet: Aufzucht von Wildschweinen und Konservenfabrik
St.-Antonin: Kanu, VTT, Malerei und Aquarell - Besuch des Dorfes und seiner alten Häuser - Glockenstuhl - wichtige Reste der Stadttore und der mittelalterlichen Befestigungen)
Besuch der Höhle vom Bosc (Grotte de Bosc) Siehe Höhlen und Grotten... 
Montricoux: Ausstellung im Schloß, In der früheren Halle der Templer, mehr als 1.200 Werke des Malers Marcel Lenoir.

Selbstverständlich geht es für Wassersport-Fans auch mit dem Kanu durch die Schlucht der Aveyron. In St. Antonin Noble Val können Frankreich-Urlauber sich ein Kanu oder Kajak ausleihen und damit durch die Schlucht der Aveyron.

Im Sommer ist die Kanutour durch die Ardeche-Schlucht absolut ungefährlich, und man kann gemütlich bis nach Cazals oder Pennes fahren. Bei der Fahrt auch dem Fluss genießt man am nachhaltigsten dieses vom Wasser des Aveyron über Jahrtausende ausgewaschene Flusstal und findet sehr romantische Möglichkeiten im Fluss zu baden.

Am Ankunftsort können Kanufahrer sich im Strand - Café stärken, um anschliessend samt Boot wieder zum Ausgangspunkt der Flussfahrt zurückgebracht zu werden. Meist bleibt dort da der eigene Pkw stehen.

Flugsport in der Gorges: Drachenfliegen vor den Klippen des Aveyron.
In St. Antonin Noble Val werden Drachenflugkurse angeboten. Informationen über Zeiten und preise hat das örtliche Fremdenverkehrsbüro (Office de Tourisme). Alternativ ist ein Rundflug mit einem Ultraleicht Flugzeug ab Aerodrom Isle sur Tarn (12km hinter Gaillac) möglich.

Reitmöglichkeiten für einen Ritt durch die Gorges de l'Aveyron finden Urlauber bei der « Ferme Equestre de la Grésigne » in Saint Beauzille Tel. : 05 6333 1265 « Ferme Equestre des Clauzels « in Roussayrolles Tel. : 05 6356 3713

Wandertour in den Gorges de l'Aveyron: Eine interessante reizvolle Wanderung von der Karsthochfläche Causse du Quercy zu den Ausläufern des Zentralmassivs ist ein besonderes Wandererlebnis. Auf der Tour werden ausgesprochen unterschiedliche Landstriche durchquert, die unvergessliche Eindrücke bieten: Fotomotive wie die grandiosen Steilfelsen der Aveyron-Schlucht, karge, karstige Hochflächen, sanfte Hügellandschaften und von dichten Hecken gesäumte Wiesen.

Auf ihrem Weg kommen die Wander durch drei malerische Dörfer mit einer vielseitigen, historische-traditionellem Architektur: Saint Antonin, Caylus und
Puylaroque. In diesen Orten kann man auf den Märkten bis heute okzitanisch hören.

Okzitanien – das legendäre Abendland – gab der gesamten Region Languedoc seinen Namen: Languedod heisst so viel wie Langue (Zunge, Sprache) und Oc – Abendland. Das Languedoc ab hier bis weit in die Mitte Südfrankreichs spricht die „Sprache des Abendlandes“, zumindest die Älteren können es noch…

Die Gorges de l'Aveyron bieten dem staunenden Betrachter eine so unbeschreibliche Vielzahl von Eindrücken für alles Sinne, dass man nur raten kann, besonders langsam hindurch zufahren oder auch einige Stücken zu laufen, um die Einmaligkeit der Gegend aufnehmen und festhalten zu können.

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